Eurasia Wohnmobil Tour: Von den Alpen nach Shanghai

Diese Wohnmobil-Tour ist ein Abenteuer der Superlative: Von den Ufern des bayerischen Chiemsees führt die Route über den Balkan, Anatolien und die Schwarzmeerküste bis nach Zentralasien und schließlich ins ferne Shanghai. Während mehr als 80 Reisetagen erleben die Teilnehmenden überwiegend auf befestigten Straßen mit einzelnen anspruchsvollen Abschnitten die Faszination der Seidenstraße, durchqueren Steppe, Wüste und Hochgebirge und entdecken dabei legendäre Orte wie Samarkand, die Taklamakan-Wüste, Tibet und Lhasa.

Von Europa bis Zentralasien – die Spuren der Seidenstraße

Der Startpunkt am Chiemsee markiert den Beginn eines einmaligen Overland-Abenteuers. Mit dem Wohnmobil geht es durch die Länder des Balkans bis nach Istanbul, der orientalischen Perle am Bosporus. Nach der Überquerung des anatolischen Hochlands führt die Route über die georgische Schwarzmeerküste und die Bergwelt des Kaukasus weiter in Richtung Kaspisches Meer.

In Usbekistan folgen wir den Stationen der historischen Seidenstraße. Die alten Handelsmetropolen Buchara und Samarkand beeindrucken mit monumentalen Moscheen, Medresen und lebendigen Basaren. Weiter geht es nach Zentralasien, wo die Route durch die historischen Regionen entlang der Seidenstraße führt. Von den monumentalen Städten Usbekistans verläuft die Strecke durch das fruchtbare Fergana-Tal bis an die Grenze zu Kirgisistan. Zwischen Ebenen, landwirtschaftlich geprägten Regionen und ersten Gebirgszügen verändert sich die Landschaft schrittweise, bevor mit dem Übergang nach Kirgisistan das von Nomaden besiedelte Gebirge beginnt. Von hier aus führt die Route weiter in Richtung China und in die weiten Landschaften des asiatischen Hochlands.

Qinghai, Hochplateau und weite Landschaften Nordwestchinas

In China führen die ersten Etappen durch abgelegene Regionen des Nordwestens und hinein in die weiten Landschaften des Qinghai-Plateaus. Zwischen kargen Ebenen, Salzseen und Hochlandsteppen zeigt sich die Dimension dieser Region besonders eindrucksvoll. Mit zunehmender Höhe verändern sich Landschaft und Klima spürbar, während die Route Schritt für Schritt in die Höhenlagen des tibetischen Hochlands übergeht. Die Route verläuft überwiegend auf ausgebauten Straßen, einzelne Abschnitte erfordern jedoch erhöhte Aufmerksamkeit.

Durch das tibetische Hochland nach Lhasa

Die Strecke führt weiter durch die Hochregionen Qinghais und Tibets, vorbei an weiten Steppen, Nomadensiedlungen und abgelegenen Tälern. Mehrere Hochlandpässe und lange Etappen auf über 4.000 Metern prägen diesen Abschnitt der Reise. Mit Lhasa wird schließlich das spirituelle Zentrum Tibets erreicht – ein Ort, der mit seiner besonderen Atmosphäre und kulturellen Bedeutung zu den Höhepunkten der Route zählt. Gemeinsam mit Pilgern erkundet die Gruppe die Gassen der Altstadt und besucht den Potala-Palast, die einstige Residenz des Dalai Lama. Die Atmosphäre ist geprägt von jahrhundertealten Traditionen und tief verwurzelter Kultur. Für viele Teilnehmer ist Lhasa einer der emotionalen Höhepunkte dieser Tour.

Durch Yunnan bis nach Shanghai

Nach den Hochlandregionen Tibets führt die Route weiter durch die Berglandschaften Osttibets und über spektakuläre Passstraßen in Richtung Yunnan. Tiefe Täler, schneebedeckte Gipfel und enge Schluchten prägen diesen Abschnitt, bevor sich die Landschaft allmählich verändert.In Yunnan zeigt sich ein deutlicher Kontrast: Üppige Vegetation, mildere Temperaturen und kulturell vielfältige Regionen prägen die Etappen durch Shangri-La, Lijiang und Dali. Historische Altstädte, traditionelle Architektur und lebendige Märkte machen diesen Abschnitt zu einem besonderen Teil der Reise.

Weiter ostwärts führt die Route durch die abwechslungsreichen Landschaften Süd- und Zentralchinas. Karstgebirge, Flusstäler und spektakuläre Naturkulissen wie Zhangjiajie begleiten den Weg bis zum Drei-Schluchten-Staudamm am Yangtze.

Der letzte Abschnitt verläuft entlang großer Flusssysteme und durch dicht besiedelte Regionen bis nach Shanghai – eine der dynamischsten Metropolen Asiens und Endpunkt dieser transkontinentalen Reise.

Expedition verlängern – bis nach Bangkok

Wem Shanghai nicht weit weg genug ist, der kann die Overland-Tour mit dem Wohnmobil optional verlängern: Über Laos, Vietnam und Thailand führt die Route weiter bis nach Bangkok.

Tour highlight image -2c9

Auf einen Blick

Abfahrten
Preise
  • Per person for 2 people/vehicle placeholder
    Per person for 2 people/vehicle + ab $15,000.00
  • pillion
    Sozius Auf anfrage
Optionen
  • Einzelzimmerzuschlag Auf Anfrage
  • Single driver price

    On Request

Details
Inclusive Light-Erlebnis
Inclusive Light-Erlebnis

Stell- und Campingplätze, Reiseleitung, Begleitfahrzeug, Mechaniker und mehr.

Alle Inklusivleistungen ansehen
Unterkunft
Unterkunft

Alle Übernachtungen in ausgewählten Mittelklasseunterkünften mit eigener Dusche/WC, 4*-Unterkünften in Bischkek und Samarkand, Jurten in Sary Tash und Song Kul

Reisedauer
Reisedauer

85 Tage / 84 Nächte

Medium
Level de
Die Strecke ist zum Großteil ausgebaut und gut asphaltiert. Zweispurige Straßen wechseln sich mit kleinen, teils einspurigen Bergstraßen ab. Sicheres Fahren in Haarnadelkurven und engen, schnell wechselnden Kurven sollte der Fahrer gewohnt sein. Es werden keine Autobahnen genommen.
5-7h
Fahrzeit/Tag de
Zirka 6-7 Stunden pro Tag
Moderate
Piste de
Teilstrecken bis ganze Tagesetappen sind nicht asphaltiert. Neben guten Schotterstraßen gibt es Strecken, die durch Schlaglöcher und Bodenwellen gezeichnet sind. Passagen können von Sand oder Kieseln bedeckt sein. Es gibt moderate Steigungen auf unbefestigten Strecken. Die Ratio Piste/Asphalt beträgt ca. 20/80.
Höhepunkte
  • Istanbul: Brücke zwischen Europa & Asien Ein ganzer Tag für die Stadtführung in einer der faszinierendsten Metropolen der Welt. Orient trifft Okzident – Moscheen, Basare, Gassen und Geschichte.
  • UNESCO-Welterbe in Anatolien: Safranbolu Historische Seidenstraßenstadt mit Fachwerkhäusern, Basaren und reicher Geschichte – eine übersehene Perle Anatoliens.
  • Der Große Kaukasus & die Steppen Kasachstans Durch Georgiens Bergwelt und Kasachstans endlose Weiten – ein Wechselspiel aus Herausforderung, Natur und Freiheit.
  • Oasen der Seidenstraße: Samarkand – Xiva – Buchara Drei großartige Städte Zentralasiens mit orientalischer Architektur, Basaren und Zeit für Stadtführungen.
  • Kirgistan: Karawanenrouten, Bergpisten und Jurten Ursprüngliche Landschaften, alte Nomadenpfade, Jurten und Natur pur.
  • Tibet & das Everest Base Camp Über den Torugart-Pass ins Hochland von Tibet – bis zum Everest-Basislager mit Blick auf die höchsten Gipfel der Erde.
  • Lhasa, Xigaze & Gyangze: Das Herz Tibets Besichtigung von Lhasa, Potala-Palast, Jokhang-Tempel und den historischen Stätten des Himalaya.
  • Yunnan & Südchina: Tigersprungschlucht, Shangri-La & Dali Reisterrassen, tibetisch-buddhistische Dörfer, tiefe Schluchten und UNESCO-Städte – kontrastreiches Südchina.
  • Finale in Shanghai: Metropole am Ende der Weltreise Abschluss in der vibrierenden Metropole: Skyline, koloniale Altstadt, der Bund und Rückblick auf das große Abenteuer.

Reiseverlauf

Chiemsee / Traunstein
Tag 1

Chiemsee / Traunstein

Am Ufer des Chiemsees beginnt die Reise. Die Gruppe trifft sich inmitten der bayerischen Voralpenlandschaft, wo letzte Vorbereitungen getroffen werden und alle für ein ausführliches Briefing zusammen kommen. Die Route, organisatorische Abläufe und wichtige Hinweise für die bevorstehenden Tage werden besprochen. In dieser ruhigen Umgebung, eingebettet zwischen See und Bergen, entsteht eine erste Atmosphäre von Aufbruchsstimmung und gemeinsamer Entschlossenheit – der Startpunkt einer langen Fahrt nach Südosten.

Tag 2

Chiemsee – Zagreb

Am nächsten Morgen setzt sich die Gruppe in Bewegung. Vom Chiemsee führt die Strecke hinaus durch das Alpenvorland, vorbei an grünen Tälern und bewaldeten Höhenzügen. Die Grenze nach Österreich ist bald erreicht, und die Landschaft wird gebirgiger. Über Salzburg und weiter Richtung Kärnten windet sich die Straße durch die Alpen, begleitet von Fernblicken auf Gipfel und tiefe Täler. Tunnel und Pässe wechseln sich ab, bis sich hinter Villach der Übergang nach Slowenien öffnet. Die Szenerie verändert sich spürbar: sanftere Hügel, Weinberge, Flusstäler. Kilometer für Kilometer rückt Kroatien näher, bis Zagreb erreicht ist – eine Stadt, in der sich die mitteleuropäische Architektur und die südländische Lebendigkeit mischen. Die Altstadt mit ihren Plätzen, Kirchen und Kopfsteinpflastergassen lädt nach der langen Etappe zu einem ersten abendlichen Streifzug ein, bevor die Gruppe am Stadtrand zur Ruhe kommt.

Tagesetappe: ca. 430 km, Kroatien

Zagreb – Sabac
Tag 3

Zagreb – Sabac

Von Zagreb aus führt die Route weiter nach Osten. Schon bald öffnet sich die kroatische Landschaft in weite Ebenen, durchzogen von Feldern, kleinen Dörfern und Flussläufen. Die Straße verläuft ruhig, die Distanzen werden länger, und mit jedem Kilometer wächst die Erwartung auf den nächsten Grenzübertritt. Der Sava-Fluss kündigt Serbien an, wo sich die Atmosphäre spürbar verändert. Die Straßen sind schlichter, die Orte ursprünglicher, und die Landschaft wirkt weit und offen. Am Nachmittag rollt die Gruppe in Šabac ein, einer Stadt am Ufer der Save, die als Tor zum serbischen Binnenland gilt.

Tagesetappe: ca. 400 km, Serbien

Tag 4

Sabac – Nis

Von Šabac aus führt die Route weiter nach Südosten. Zunächst begleiten die Fahrzeuge die weiten Ebenen der Save, Felder und kleine Dörfer prägen das Bild. Allmählich gewinnen die Hügel an Höhe, und die Straße beginnt sich in langen Bögen durch eine abwechslungsreiche Landschaft zu ziehen. Die Fahrt bleibt kurzweilig, da sich offene Flächen mit bewaldeten Abschnitten abwechseln und immer wieder Ausblicke auf die Flusstäler der Region entstehen.

Je näher die Gruppe Niš kommt, desto deutlicher wird der Charakter des südserbischen Hochlandes. Hier, am Übergang zwischen den fruchtbaren Ebenen im Norden und den schrofferen Ausläufern des Balkans, liegt das Etappenziel: ein Platz etwas außerhalb der Stadt.

Tagesetappe: ca. 320 km

Nis – Tsigov chark
Tag 5

Nis – Tsigov chark

Am nächsten Morgen geht es weiter – von Niš ostwärts, hinein in die sich allmählich verändernde Landschaft Südosteuropas, bis zur Grenze nach Bulgarien und weiter zum ruhigen Rückzugsort Tsigov Chark. Das Gebiet liegt hoch in den Rhodope-Bergen, nahezu eingebettet in Nadel- und Mischwälder – eine Landschaft, die mit jedem zurückgelegten Kilometer stiller und offener wird. Tsigov Chark liegt auf etwa 900 bis 1.000 m Höhe und blickt über den Batak-Stausee.

Der See, eingebettet in die Rhodopen, zieht Angler, Wanderer und Ruhesuchende gleichermaßen an. Skigebiete, Wanderpfade und der weite Himmel machen ihn ganzjährig begehrt. Die Gruppe findet hier ihren Schlafplatz für die Nacht.

Tagesetappe: ca. 320 km, Bulgarien

Tag 6

Tsigov chark – Istanbul

Von Tsigov Chark zieht sich der Weg weiter: über die Grenze, durch das bergige Herz Bulgariens, hinein in die weite Thrakische Ebene und weiter nach Istanbul. Diese Etappe ist eine Verschiebung der Ästhetik: von der moderaten Gelassenheit der Berge über hügelige Übergangsregionen bis hinein in die Ebene, die sich auf einmal öffnet und den Blick freigibt auf endlose Felder, historische Städte und den Beginn des urbanen Chaos der Metropole. Am frühen Abend erreicht die Gruppe die Ränder Istanbuls – eine Stadt, die Kontinente teilt und Welten verbindet. Zwischen Europa und Asien entfaltet sich hier eine uralte Stadtstruktur, in der osmanische Minarette, byzantinische Mauern und moderne Silhouetten ineinanderfließen.

Tagesetappe: ca. 440 km, Türkei

Istanbul
Tag 7

Istanbul

Nach der langen Fahrt durch Osteuropa bietet sich heute die Gelegenheit, Istanbul intensiv zu erleben. Die Fahrzeuge bleiben stehen, die Gruppe gelangt per Transfer ins historische Zentrum der Metropole. Hier, wo sich Europa und Asien begegnen, eröffnet sich ein Stadterlebnis von besonderer Dichte. Der Tag beginnt mit einem Besuch der Hagia Sophia, deren monumentale Kuppel seit Jahrhunderten die Silhouette Istanbuls prägt. Einst byzantinische Kirche, später Moschee und heute wieder religiöses Zentrum, vermittelt sie eindrucksvoll die Schichtung von Kulturen und Epochen. Gleich gegenüber erhebt sich die Blaue Moschee, deren filigrane Minarette und blau gekachelte Innenräume zu den bedeutendsten Wahrzeichen der islamischen Welt zählen.

Ein Spaziergang führt die Gruppe weiter zum Hippodrom, dem einstigen Zentrum des öffentlichen Lebens im Konstantinopel der Antike. Zwischen Obelisken, Säulen und weitläufigen Plätzen wird die einstige Bedeutung des Areals greifbar. Zum Abschluss taucht die Gruppe in das Labyrinth des Großen Basars ein – ein Markt, der mit seinen schmalen Gassen, Gewölben und tausenden von Ständen eine eigene Welt darstellt. Düfte, Stimmen und Farben verschmelzen hier zu einem einzigartigen Sinneseindruck. Am Nachmittag kehrt die Gruppe gesammelt zurück. Der Tag in Istanbul hinterlässt das Gefühl, in wenigen Stunden durch Jahrtausende von Geschichte gewandert zu sein – ein Kontrastprogramm zu den stillen Landschaften der Vortage und ein unvergesslicher Höhepunkt der Reise.

Tag 8

Istanbul – Safranbolu

Wir verlassen die europäische Seite von Istanbul und fahren nach Asien, hinein ins anatolische Hügelland, wo sich die Straßen bald in bewaldeten Tälern verlieren. Die Gruppe folgt der Route bis nach Safranbolu, einem malerischen Ort, der mit seinen osmanischen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen einen eindrucksvollen Einblick in vergangene Jahrhunderte bietet. Safranbolu gehört seit 1994 aufgrund seiner Fachwerkhäuser zum UNESCO Weltkulturerbe. Eingebettet in die Hänge einer grünen Landschaft wirkt die Stadt wie ein Freilichtmuseum, das bis heute seine Authentizität bewahren konnte.

Tagesetappe: ca. 470 km

Safranbolu – Kurtulus
Tag 9

Safranbolu – Kurtulus

Heute steht eine längere Etappe bevor: Am Morgen geht es weiter zu einem Camp bei Kurtuluş. Die Fahrzeuge verlassen die Hauptstraßen und bewegen sich auf kleineren Routen, vorbei an Dörfern, Feldern und Waldstücken. Am Ziel erwartet die Gruppe ein einfacher, naturnaher Platz, der direkt an der Küste liegt und zwischen Bäumen geschützten Raum für einen ruhigen Abend schafft.

Tagesetappe: ca. 530 km

Tag 10

Gölge Camp –Yusufeli

Auch heute empfiehlt sich ein früher Start. Die Strecke ist länger und führt durch eine anspruchsvolle Gebirgslandschaft, in der Tunnel, Brücken und Serpentinen den Fahrfluss bestimmen. Ein Großteil der Route kann entlang der Schwarzmeerküste gefahren werden, die mit ihrem wechselvollen Panorama aus steilen Klippen, kleinen Buchten und grünen Berghängen fasziniert. Besonders lohnend ist bei Interesse ein Zwischenstopp in Trabzon – eine lebendige Hafenstadt mit langer Geschichte, die sich hervorragend für eine Mittagspause anbietet.

Hier lassen sich die engen Gassen erkunden oder ein Blick auf das Schwarze Meer genießen, bevor die Gruppe weiter ins Landesinnere aufbricht. Der Anstieg in die Provinz Artvin ist eindrucksvoll: schroffe Täler, schmale Straßen und Ausblicke auf die Flüsse, die sich tief in den Fels eingeschnitten haben. Yusufeli selbst liegt umrahmt von Bergen und vermittelt das Gefühl, weit entfernt von den großen Verkehrswegen angekommen zu sein.

Tagesetappe: ca. 450 km

Yusufeli – Cildir
Tag 11

Yusufeli – Cildir

Die Fahrt nach Çıldır führt die Gruppe in den Nordosten der Türkei. Die Straßen schlängeln sich durch Hochebenen und einsame Täler, vorbei an kleinen Dörfern und weitläufigen Weideflächen, die von der klaren Bergluft geprägt sind. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft karger, aber auch eindrucksvoller – ein Übergang, der bereits die Nähe zum Kaukasus spürbar macht. Am Ziel liegt der Çıldır-See, ein stilles Gewässer auf fast 2.000 Metern Höhe, das von sanften Hügeln und offenen Flächen umrahmt wird. In seiner Weite spiegelt sich der Himmel, und die Stimmung des Sees verändert sich je nach Licht und Wetter – mal ruhig und spiegelglatt, mal bewegt und rau.

Der Stellplatz befindet sich in der Nähe des Sees. Von hier reicht der Blick bis zu den Bergen an der Grenze zu Georgien, die nicht mehr weit entfernt ist.

Tagesetappe: ca. 250 km

Tag 12

Cildir – Achalziche/Abastumani

Von Çıldır aus macht sich die Gruppe auf den Weg nach Georgien. Obwohl die Distanz überschaubar ist, erfordert der Grenzübertritt Zeit und Geduld – Formalitäten und Kontrollen prägen den Tag. Sobald die Fahrzeuge jedoch georgischen Boden erreichen, verändert sich die Atmosphäre deutlich: die Täler wirken grüner, die Straßen lebendiger, und das Panorama der Berge kündigt den weiteren Verlauf der Route an. Ziel ist Abastumani, ein kleiner Ort in den Hügeln des Kleinen Kaukasus, bekannt für seine klare Luft und heilenden Quellen.

Die Zufahrt zum Observatorium oberhalb des Ortes bietet eine willkommene Abwechslung. Die Strecke verläuft über eine schmale, teils unbefestigte Piste, die den Allradfahrzeugen ihre erste echte Offroad-Erfahrung in Georgien abverlangt. Serpentinen schlängeln sich durch Waldhänge, bis sich schließlich die Kuppeln der Sternwarte abzeichnen. Der Platz oben eröffnet nicht nur eine eindrucksvolle Sicht über die Berge, sondern auch eine besondere Atmosphäre – fernab der Hauptstraßen, an einem Ort, der Wissenschaft, Natur und Ruhe miteinander verbindet. Hier verbringt die Gruppe die Nacht.

Tagesetappe: ca. 150 km, Georgien

Abastumani/Achalziche – Tiflis
Tag 13

Abastumani/Achalziche – Tiflis

Die Strecke verläuft nordöstlich durch weite Hochebenen und entlang des Kura-Tals. Karge Hügel, landwirtschaftliche Flächen und vereinzelte Klosteranlagen begleiten die Route. Mit der Einfahrt nach Tiflis erreicht die Gruppe das politische und kulturelle Zentrum des Landes – eine Stadt, in der sich persische, russische und kaukasische Einflüsse überlagern.

Tagesetappe: ca. 210 km

Tag 14

Tiflis

Der heutige Tag steht für die Erkundung von Tiflis zur Verfügung. Wer mag, macht einen Rundgang durch die Altstadt, der durch enge Gassen führt, vorbei an traditionellen Häusern, Kirchen und den bekannten Schwefelbädern. Aussichtspunkte und Spaziergänge entlang der Kura bieten immer wieder neue Perspektiven. Cafés, Restaurants und Weinstuben laden dazu ein, die georgische Lebensart kennenzulernen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Während wir Tiflis besuchen, werden die Fahrzeuge für die Verschiffung über das Kaspische Meer vorbereitet und nach Baku gebracht.

Flug nach Baku
Tag 15

Flug nach Baku

Die Gruppe folgt den Fahrzeugen mittels Flug nach Baku, von wo aus die Fähre über das Kaspische Meer fährt.

Azerbaijan

Tag 16-18

Baku / Fähre

Die Gruppe überquert mit einer Fähre das Kaspische Meer.

Kasachstan

Tag 19

Aktau – Beineu

Die Fahrt von Aktau nach Beineu führt durch die weiten, kargen Landschaften Westkasachstans. Die Straße verläuft größtenteils schnurgerade durch Halbwüste und Steppe, begleitet von endlosen Horizonten und einem Gefühl großer Weite.

Tagesetappe: ca. 460 km

Beineu – Jasliq
Tag 20

Beineu – Jasliq

Von Beineu geht es weiter Richtung Süden. Schon nach kurzer Strecke erreicht die Gruppe die Grenze zu Usbekistan. Der Übergang nimmt Zeit in Anspruch, die eigentliche Etappe ist jedoch kurz. Bald darauf erreicht die Gruppe Jasliq – ein Ort ohne große Sehenswürdigkeiten, aber ein wichtiger logistischer Halt, um nach den Formalitäten zur Ruhe zu kommen und in Usbekistan anzukommen.

Tagesetappe: ca. 250 km, Usbekistan

Jasliq – Moʻynoq
Tag 21

Jasliq – Moʻynoq

Am nächsten Tag führt die Route nach Moʻynoq, an den einstigen Ufern des Aralsees. Die Landschaft wird karger, der Wind trägt Staub über weite Flächen, die einst von Wasser bedeckt waren. In Moʻynoq selbst zeugen die rostenden Schiffe, die heute auf trockenem Sand liegen, von der dramatischen Umweltgeschichte der Region. Die Gruppe übernachtet in der Nähe und hat Gelegenheit, die Szenerie der gestrandeten Wracks zu erleben – ein Ort, der tief bewegt und die Tragweite menschlicher Eingriffe in die Natur sichtbar macht.

Tagesetappe: ca. 270 km

Tag 22

Moʻynoq – Xiva

Von hier rollt die Gruppe weiter nach Xiva. Die Strecke ist lang, führt aber in eine der großen Perlen der Seidenstraße. Am Stadtrand erreicht die Gruppe ihr Quartier und hat am folgenden Tag ausreichend Zeit, die Oasenstadt in Ruhe zu erkunden.

Tagesetappe: ca. 380 km

Xiva
Tag 23

Xiva

Ein Ruhetag in Xiva eröffnet den Blick auf die einzigartigen Stadtmauern, kunstvollen Minarette und Paläste. Die historische Altstadt Itchan Kala mit ihren blauen Kacheln und engen Gassen gilt als eines der eindrucksvollsten Ensembles Zentralasiens.

Tag 24

Xiva – Gazli

Die nächste Etappe bringt die Gruppe nach Gazli, einem kleineren Ort abseits der großen Touristenströme. Wir verbringen unsere Nacht hier und schauen voller Vorfreude auf den morgigen Tag, der uns in das sagenumwobene Buchara bringt.

Tagesetappe: ca. 330 km

Gazli – Bukhara
Tag 25

Gazli – Bukhara

Von Gazli aus ist es nur eine kurze Etappe bis nach Buchara. Der Fahrtag ist bewusst so angelegt, dass reichlich Zeit bleibt, um diese Stadt in Ruhe zu erleben – eine der großen Perlen der Seidenstraße. Buchara ist ein Ort, an dem man die Seidenstraße förmlich spürt – in der Architektur, in den Stimmen auf den Basaren und in der Atmosphäre, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwebt. Innerhalb der Altstadt liegen Moscheen, Medresen und Basare eng beieinander, verbunden durch enge Gassen, die vom Leben vergangener Epochen erzählen. Besonders eindrucksvoll ist das Kaljan-Minarett, das seit dem 12. Jahrhundert über die Dächer der Stadt ragt und als eines der Wahrzeichen ganz Zentralasiens gilt.

Der Labi-Hauz-Platz mit seinen schattenspendenden Maulbeerbäumen lädt dazu ein, das Treiben der Stadt auf sich wirken zu lassen, während Karawansereien und kunstvoll verzierte Medresen den einstigen Reichtum der Handelsstadt sichtbar machen.

Tagesetappe: ca. 110 km

Tag 26

Buchara – Samarkand

Schließlich führt die Route nach Samarkand. Der Name allein ruft Bilder von Pracht und Geschichte hervor. Nach der Fahrt durch die usbekische Landschaft erhebt sich die Stadt mit dem berühmten Registan-Platz, den Kuppeln und Minaretten. Samarkand steht für das Erbe Timur Lenks, für monumentale Architektur und das Gefühl, mitten in der Geschichte der Seidenstraße zu stehen. Hier endet eine Etappensequenz, die wie ein roter Faden durch die kulturellen Höhepunkte Zentralasiens führt.

Tagesetappe: ca. 280 km

Samarkand
Tag 27

Samarkand

Ein Ruhetag in Samarkand eröffnet die Gelegenheit, die wohl berühmteste Stadt Tadschikistans Nachbarn Usbekistans in Ruhe zu erkunden. Schon beim ersten Schritt in die Altstadt wird spürbar, warum Samarkand seit Jahrhunderten als Juwel der Seidenstraße gilt. Hier vereinen sich Macht, Kunst und Spiritualität auf eindrucksvolle Weise. Zentrum der Stadt ist der Registan, ein von drei Medresen eingefasster Platz, der mit seinen türkisblauen Kuppeln und kunstvoll verzierten Fassaden wie eine Bühne wirkt. Doch Samarkand hat weit mehr zu bieten: Im Gur-Emir-Mausoleum spiegelt sich der Anspruch Timurs, dessen Herrschaft hier ihren Ursprung nahm.

Die Schah-i-Sinda-Nekropole mit ihren dicht aneinander gedrängten Grabmälern wirkt fast wie ein Kaleidoskop islamischer Architektur, während die Bibi-Chanum-Moschee, einst eine der größten der Welt, mit ihrer imposanten Ruine den Blick in die Vergangenheit öffnet.

Was Samarkand heute besonders macht, ist das Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart. Zwischen den ehrwürdigen Monumenten der Seidenstraße erhebt sich eine moderne Stadt mit breiten Boulevards, neuen Parks und zeitgenössischer Architektur. Moderne Cafés, Universitäten und Geschäfte zeigen, dass Samarkand nicht nur ein Museum unter freiem Himmel ist, sondern eine lebendige Metropole, die ihre historische Rolle als Knotenpunkt des Austauschs in die Gegenwart trägt. Dieses Zusammenspiel von uralter Geschichte und modernem Alltag verleiht der Stadt eine Dynamik, die sie einzigartig in Zentralasien macht.

Tag 28

Samarkand – Tashkent

Von Samarkand führt die Route weiter nach Nordosten durch die weiten Ebenen Usbekistans. Die Strecke verläuft durch landwirtschaftlich geprägte Regionen, in denen Felder, kleine Dörfer und vereinzelte Baumreihen das Landschaftsbild bestimmen. Mit der Annäherung an Taschkent verdichten sich die Siedlungen, bevor schließlich die Hauptstadt Usbekistans erreicht wird. Als größte Stadt des Landes verbindet Taschkent historische Einflüsse der Seidenstraße mit moderner urbaner Entwicklung.

Tagesetappe: ca. 310 km

Tag 29

Tashkent – Kokand

Die Route führt von Taschkent ostwärts in Richtung Fergana-Tal. Die Strecke überquert die Ausläufer des Tianshan-Gebirges und verläuft über einen Pass, bevor sich die Landschaft deutlich verändert. Hinter dem Gebirge öffnet sich das fruchtbare Fergana-Tal – eine der dicht besiedelten und landwirtschaftlich bedeutendsten Regionen Zentralasiens. Kokand liegt im westlichen Teil dieses Tals und war einst ein bedeutendes Zentrum entlang der Seidenstraße.

Tagesetappe: ca. 240 km

Tag 30

Kokand – Andijon

Von Kokand führt die Route weiter durch das Fergana-Tal. Die Landschaft ist geprägt von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen, Obstgärten und zahlreichen Siedlungen, die dicht entlang der Straße liegen. Andijon liegt im östlichen Teil des Tals nahe der Grenze zu Kirgisistan und ist ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum der Region. Die Nähe zu den Bergen ist hier bereits spürbar.

Tagesetappe: ca. 130 km

Andijion – Osh
Tag 31

Andijion – Osh

Die Etappe führt von Andijon weiter in Richtung Osten und über die Grenze nach Kirgisistan. Mit dem Verlassen des Fergana-Tals verändert sich die Landschaft deutlich: Die Route steigt in die Ausläufer des Alai-Gebirges an und wird zunehmend von Bergen und Tälern geprägt. Osh, eine der ältesten Städte Zentralasiens, liegt am Rand des Fergana-Tals und markiert den Übergang in die Hochgebirgslandschaften Kirgisistans.

Tagesetappe: ca. 70 km, Kirgistans

Osh
Tag 32

Osh

Ein Ruhetag in Osh bietet die Gelegenheit, die Altstadt, den Basar und den Suleiman-Berg zu besuchen oder einfach die Zeit für anstehende Erledigungen zu nutzen.

Tag 33

Osh – Toktukul Lake

Von Osh führt die Route weiter nach Nordosten, hinein in die Bergwelt Kirgistans. Die Straße folgt dem Lauf des Naryn-Flusses, bis sich schließlich das gewaltige Wasserbecken des Toktogul-Stausees öffnet. Anders als die hochalpinen Bergseen, die durch Gletscher entstanden, ist der Toktogul-See ein künstlich geschaffenes Reservoir – entstanden durch den Bau des Toktogul-Staudamms in den 1970er-Jahren. Doch gerade in dieser Künstlichkeit liegt auch ein besonderer Reiz: Das Wasser breitet sich tiefblau und weit zwischen kahlen, steil aufragenden Bergen aus, die im wechselnden Licht der Sonne in Gold- und Rottönen schimmern.

Am Westufer, nahe des kleinen Ortes Torktel, findet die Gruppe einen geeigneten Platz für die Nacht. Hier, mit freiem Blick über die Wasserfläche, vermittelt die Szenerie eine besondere Stimmung – rau, eindrucksvoll und von einer Weite geprägt, die typisch für Kirgistan ist.

Tagesetappe: ca. 280 km

Toktukul See – Kyzyl-Oi
Tag 34

Toktukul See – Kyzyl-Oi

Von den Ufern des Toktogul-Stausees windet sich die Straße hinein in die Berge, vorbei an Schluchten, weiten Tälern und freilaufenden Pferdeherden. Mit jeder Kurve öffnen sich neue Ausblicke auf grüne Hänge und schroffe Gipfel, durchzogen von kleinen Siedlungen und Jurten. Am Ende der Etappe liegt Kyzyl-Oi, ein abgelegenes Dorf im „Roten Tal“, dessen Hänge im Abendlicht rötlich leuchten. Hier, in einfachen Guesthouses und inmitten der ursprünglichen Berglandschaft, erlebt die Gruppe das authentische Dorfleben Kirgistans.

Tagesetappe: ca. 270 km

Tag 35

Kyzyl-Oi – Moldo Ashuu

Von Kyzyl-Oi aus bietet sich die Möglichkeit, den Moldo-Ashuu-Pass zu befahren. Die Strecke ist anspruchsvoll und eindrucksvoll zugleich, da sie doch hoch in die Berge mit weiten Ausblicken auf grüne Täler und karge Höhen führt. Übernachtet wird nahe Ak-Terek, wo traditionelle kirgisische Jurten das Landschaftsbild prägen.

Tagesetappe: ca. 160 km

Moldo Ashuu – Tash Rabat
Tag 36

Moldo Ashuu – Tash Rabat

Schließlich erreicht die Gruppe Tash Rabat. Das historische Karawanserei-Ensemble liegt abgeschieden in einem Hochtal und erinnert eindrucksvoll an die Zeit, als hier Karawanen der Seidenstraße rasteten. Die Steinmauern der alten Karawanserei, umgeben von grünen Wiesen und hoch aufragenden Bergen, bilden einen stimmungsvollen Abschluss dieser Etappen durch das Herz Kirgistans. Sie sind zugleich auch ein Vorzeichen für den bevorstehenden Grenzübertritt nach China und die Weiterreise bis nach Tibet, wo eine völlig neue Welt aus Kultur und Hochgebirge auf die Gruppe wartet.

Tagesetappe: ca. 210 km

Tag 37

Tash Rabat – Border station bei Kashgar – Kashgar

Von Tash Rabat aus beginnt die Überfahrt nach China – ein Abschnitt, der Abenteuer und Geduld gleichermaßen erfordert. Die Straße zieht sich hoch zum Torugart-Pass, einer der Übergänge zwischen Kirgistan und dem Reich der Mitte. Mit jedem Kilometer wird die Strecke rauer, der Asphalt weicht Schlaglöchern und Pistenabschnitten, bis schließlich nur noch eine abenteuerliche Schotterstraße den Weg markiert. Oben am Pass, auf über 3.700 Metern Höhe, erwartet die Gruppe die kirgisisch-chinesische Grenze. Nach der Einreise fahren wir zunächst hinab, doch die Fahrzeuge dürfen nicht direkt nach Kashgar weiterrollen: Sie werden etwa 120 Kilometer entfernt von der Zollstation abgestellt. Von hier bringt ein organisierter Transfer die Gruppe am Nachmittag in die Stadt, während die Fahrzeuge erst am nächsten Morgen per Transfer zurückgeholt werden.

Tagesetappe: ca. 220 km, China

Kashgar
Tag 38

Kashgar

Der folgende Tag steht im Zeichen der Formalitäten in Kashgar. Beim örtlichen Verkehrsamt werden die temporären chinesischen Fahrerlaubnisse und Nummernschilder ausgestellt. Auch ein kurzer medizinischer Check sowie eine technische Kontrolle der Fahrzeuge sind vorgeschrieben. Diese Abläufe nehmen Zeit in Anspruch, die Organisation erfolgt gesammelt – Geduld ist an diesem Tag die wichtigste Tugend.

Tagesetappe: ca. 150 km

Tag 39

Kashgar

Ein weiterer Tag in Kashgar bleibt reserviert, falls sich die Abwicklung in die Länge zieht. Für die Gruppe bedeutet dies jedoch keine reine Wartezeit, sondern die Gelegenheit, eine der faszinierendsten Städte an der alten Seidenstraße zu erleben. Die Altstadt mit ihren Lehmhäusern, verwinkelten Gassen und bunten Märkten vermittelt ein Gefühl für die jahrhundertealte Bedeutung Kashgars als Karawanenknotenpunkt. Am Abend erwacht die Stadt zu neuem Leben: Händler, Musik, Düfte und das berühmte Grillfleisch, das hier zu den besten Chinas zählt, machen den Aufenthalt zu einem Erlebnis, das den bürokratischen Teil der Einreise vergessen lässt.

Kashgar – Aksu
Tag 40

Kashgar – Aksu

Von Kashgar aus führt die Route weiter ostwärts nach Aksu. Die Landschaft entlang der Strecke zeigt bereits die typischen Kontraste des Tarimbeckens: trockene Ebenen, Sand- und Steinwüsten auf der einen Seite, dahinter die hoch aufragenden Gebirge des Tianshan. Die Straßen sind gut ausgebaut, doch die Dimensionen der Landschaft wirken schier endlos. Aksu selbst ist eine moderne Stadt mit uigurischen Charakter.

Tagesetappe: ca. 460 km

Tag 41

Aksu – Kuqa

Am nächsten Tag rollt die Gruppe nach Kuqa. Mit diesem Abschnitt beginnt der lange Weg über die Nordroute nach Lhasa. Kuqa, einst eine bedeutende Station der alten Seidenstraße, ist bekannt für buddhistische Höhlen und historische Tempel, die vom kulturellen Reichtum der Region zeugen.

Tagesetappe: ca. 370 km

Kuqa – Korla – Boston Lake
Tag 42

Kuqa – Korla – Boston Lake

Von Kuqa geht es weiter nach Korla und von dort an den Bosten-See, den größten Binnensee Chinas. Das Wasser schimmert blau und türkis, umgeben von einer kargen, halbwüstenartigen Landschaft – ein markanter Kontrast, der den Reiz dieser Region ausmacht.

Tagesetappe: ca. 350 km

Tag 43

Boston Lake – Turpan

Die nächste Etappe bringt die Kolonne nach Turpan, eine Oasenstadt am Rand der Wüste Taklamakan. Das Klima ist extrem, im Sommer gehört Turpan zu den heißesten Orten ganz Chinas , doch die fruchtbaren Böden rund um die Stadt ermöglichen den Anbau von Wein, Melonen und Obst. Von hier aus lassen sich am nächsten Tag einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region erkunden.

Tagesetappe: ca. 340 km

Turpan
Tag 44

Turpan

Ein Ruhetag in Turpan bietet die Gelegenheit, eine der faszinierendsten Oasenstädte an der Seidenstraße intensiv kennenzulernen. Hier, am Rand der Taklamakan-Wüste, verbinden sich extreme klimatische Bedingungen mit jahrtausendealter Kulturgeschichte. Die Gruppe besucht die Ruinen von Yarkhoto (Jiaohe), eine verlassene Lehmsiedlung, die eindrucksvoll von der Größe und Bedeutung dieser Region in der Antike zeugt. Ebenso stehen die Astana-Gräber mit ihren kunstvoll erhaltenen Wandmalereien und Grabbeigaben auf dem Programm, die einen unmittelbaren Blick in das Leben vergangener Epochen erlauben. Auch die buddhistischen Höhlen mit ihren Fresken verdeutlichen den kulturellen Austausch, der einst entlang der Handelswege stattfand. Schließlich beeindruckt die Fahrt zu den Flaming Mountains, deren rot leuchtende Felsen im Sonnenlicht zu glühen scheinen – ein Anblick, der Turpan zu einem Höhepunkt auf dem Weg durch Xinjiang macht.

Tag 45

Turpan – Hami

Von Turpan führt die Route weiter nach Hami, eine weitere Oasenstadt an der historischen Seidenstraße. Hier, wo Wüste und Gebirge einander berühren, klingt die Abfolge der Etappen durch Xinjiang in einer Atmosphäre aus Kontrasten und Geschichte weiter aus – ein Vorbote dieser abenteuerlichen Reise, die noch nach Tibet führen wird.

Tagesetappe: ca. 410 km

Hami –Dunhuang
Tag 46

Hami –Dunhuang

Von Hami führt die Route weiter ostwärts nach Dunhuang, eine Stadt am westlichen Rand der Wüste Gobi, gelegen im sogenannten Hexi-Korridor. Schon die Anfahrt vermittelt den Charakter dieser Region: karge Ebenen, vom Wind geformte Dünen und felsige Ausläufer des Hexi-Korridors, der hier seit Jahrhunderten den Handelsweg zwischen China und Zentralasien markiert. Dunhuang gilt durch seine Lage bis heute als Tor zu den großen Wüsten.

Tagesetappe: ca. 410 km

Tag 47

Dunhuang

Ein Ruhetag in Dunhuang bietet Gelegenheit, die Stadt am Rand der Wüste Gobi abseits der Reiseroute zu erleben. Einst wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße, beeindruckt sie heute mit lebendigen Basaren, traditionellen Gassen und dem Kontrast zwischen Sanddünen und Oasen. Höhepunkte sind die Mogao-Grotten, UNESCO-Weltkulturerbe mit Tausenden buddhistischer Wandmalereien, sowie die bis zu 170 Meter hohen Dünen des Mingsha Shan, an deren Fuß der Crescent Lake wie ein grünes Juwel liegt. So verbindet Dunhuang an einem Ruhetag die Stille der Wüste mit kultureller Dichte und dem geschäftigen Leben der Stadt – bevor die Reise weiterführt.

Dunhuang – Haixi
Tag 48

Dunhuang – Haixi

Von Dunhuang führt die Route weiter nach Westen und hinein in die weiten Landschaften des Qaidam-Beckens. Die Straße verläuft durch karge Wüsten- und Steppenregionen, während sich die Strecke allmählich auf die Höhen des Qinghai-Plateaus erhebt. Mit zunehmender Entfernung von der Seidenstraßen-Oase wird die Landschaft immer weiter und rauer: Steinwüsten, Salzseen und nahezu endlose Ebenen prägen diese abgelegene Hochlandregion auf rund 2.700 bis 3.000 Metern Höhe. Am Ziel der Etappe erreicht die Gruppe die Region Haixi – ein dünn besiedeltes Gebiet im Herzen des Qaidam-Beckens.

Tagesetappe: ca. 550 km

Tag 49

Haixi – Dulan County

Von Haixi führt die Route weiter durch die weiten Landschaften des Qaidam-Beckens. Die Strecke verläuft zunächst durch trockene Ebenen und Halbwüsten, bevor sich die Landschaft allmählich verändert. Mit zunehmender Höhe gehen die kargen Flächen in weite Grasländer des Qinghai-Hochlands über. Dulan County liegt am südöstlichen Rand des Qaidam-Beckens auf rund 3.100 Metern Höhe und markiert den Übergang zu den höher gelegenen Regionen des tibetischen Plateaus.

Tagesetappe: ca. 330 km

Tag 50

Dulan County – Madoi County

Die Route führt weiter nach Süden und steigt deutlich in die Hochlagen des tibetischen Plateaus an. Die Landschaft wird zunehmend offener und ursprünglicher: Weite Hochlandsteppen, kleine Seen und vereinzelte Nomadensiedlungen prägen das Bild dieser abgelegenen Region. Madoi County liegt auf über 4.000 Metern Höhe und gehört zur Region Sanjiangyuan, dem Quellgebiet mehrerer großer asiatischer Flüsse, darunter des Gelben Flusses.

Tagesetappe: ca. 280 km

Tag 51

Madoi County – Yushu

Von Madoi führt die Strecke weiter durch die Hochlandlandschaften des Qinghai-Plateaus. Die Route verläuft über weite Hochebenen und durch sanfte Gebirgszüge, während immer wieder kleine Seen und Flussläufe die Landschaft unterbrechen. Mit der Annäherung an Yushu folgen Teile der Strecke den Tälern des Oberlaufs des Jangtsekiang. Yushu liegt auf etwa 3.700 Metern Höhe und gilt als wichtiges kulturelles Zentrum der tibetisch geprägten Region.

Tagesetappe: ca. 330 km

Yushu
Tag 52

Yushu

Der Aufenthalt in Yushu bietet Gelegenheit, sich von den langen Hochlandetappen zu erholen und sich weiter an die Höhe zu gewöhnen. Die Stadt liegt in einem weiten Tal am Oberlauf des Jangtsekiang und ist ein bedeutendes Zentrum tibetischer Kultur in Qinghai. Klöster, Gebetsfahnen und die weiten Hochlandlandschaften prägen die Umgebung. Der Ruhetag ermöglicht es der Gruppe, Fahrzeuge zu prüfen, Vorräte zu ergänzen und die besondere Atmosphäre dieser Region zu erleben.

Tag 53

Yushu – Riwoqe

Von Yushu führt die Route weiter in Richtung Tibet und über mehrere Hochlandpässe in die abgelegenen Regionen der Chamdo-Region. Die Straße folgt weiten Tälern und offenen Hochflächen, während sich die Landschaft zunehmend von Grassteppen und Gebirgszügen des tibetischen Hochlands geprägt zeigt. Mit dem Grenzübertritt nach Tibet verändern sich auch Architektur und Kultur der Region deutlich. Tal des Yarlung Tsangpo.

Tagesetappe: ca. 380 km

Tag 54

Riwoqe – Sog

Die Strecke führt weiter durch die weiten Hochlandregionen Nordosttibets. Offene Steppenlandschaften, breite Täler und vereinzelte Flussläufe prägen die Route durch diese dünn besiedelte Region. Nomadensiedlungen und weite Weideflächen bestimmen das Bild, während die Straße durch die eindrucksvolle Weite des tibetischen Plateaus führt.

Tagesetappe: ca. 400 km

Tag 55

Sog – Nagqu

Die Etappe führt durch die Hochsteppen des Changtang-Hochlands, einer der abgelegensten Regionen Tibets. Weite Graslandschaften, kleine Seen und vereinzelte Nomadensiedlungen prägen das Bild dieser Region auf über 4.500 Metern Höhe. Nagqu gilt als wichtiges Zentrum dieser Hochlandregion und als traditioneller Treffpunkt der Nomaden des Changtang.

Tagesetappe: ca. 230 km

Tag 56

Nagqu – Lhasa

Von Nagqu führt die Route weiter nach Süden in Richtung Lhasa. Die Straße überquert mehrere Hochlandpässe und folgt weiten Tälern, während sich die Landschaft langsam verändert und zunehmend strukturierter wirkt. Mit der Annäherung an Lhasa verdichten sich die Siedlungen, bevor schließlich die historische Hauptstadt Tibets erreicht wird – ein kulturelles und spirituelles Zentrum des tibetischen Hochlands auf etwa 3.650 Metern Höhe.

Tagesetappe: ca. 340 km

Lhasa
Tag 57-59

Lhasa

Ein Ruhetag in Lhasa ermöglicht es, die Stadt intensiv zu erleben. Auf dem Bharkor-Markt drängen sich Pilger, Händler und Reisende durch Gassen, die voller Düfte und Farben sind. Über allem thront der Potala-Palast, die einstige Residenz des Dalai Lama, dessen weiße und rote Mauern die Silhouette Lhasas prägen. Ebenso bedeutend ist der Jokhang-Tempel, das spirituelle Zentrum Tibets und Ziel unzähliger Pilger aus allen Teilen des Hochlands.

Tag 60

Lhasa – Gyantse – Shigatse

Von Lhasa führt die Route zunächst nach Westen über mehrere Hochlandpässe und entlang des türkisfarbenen Yamdrok-Sees, der zu den heiligen Seen Tibets zählt. Die Straße folgt anschließend weiten Tälern und offenen Hochlandlandschaften, bevor die historische Stadt Gyantse erreicht wird, die mit ihrem eindrucksvollen Dzong und dem Kloster Pelkor Chöde zu den kulturell bedeutenden Orten der Region zählt. Weiter westlich verläuft die Route durch das fruchtbare Tal des Yarlung Tsangpo und erreicht schließlich Shigatse. Die zweitgrößte Stadt Tibets liegt auf etwa 3.800 Metern Höhe und ist traditionell ein wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum der Region.

Tag 61

Shigatse

Ein Ruhetag in Shigatse bietet Zeit, das Tashilhunpo-Kloster, das im 15. Jahrhundert gegründet wurde und bis heute als Sitz des Panchen Lama gilt, zu besichtigen. Die weitläufige Anlage mit ihren goldenen Dächern, roten Mauern und verwinkelten Höfen ist ein Höhepunkt jeder Tibet-Reise. Im Inneren befinden sich gewaltige Statuen, darunter der 26 Meter hohe Maitreya-Buddha – die größte vergoldete Statue dieses Typs weltweit. Pilger umrunden die Klostermauern auf dem Kora-Pfad, begleitet von wehenden Gebetsfahnen und dem Klang der Gebetsmühlen. Doch Shigatse bietet noch mehr: Die Altstadt rund um das Kloster vermittelt mit ihren Märkten, Handwerksläden und traditionellen Häusern ein authentisches Bild tibetischen Lebens. Hier lassen sich fein gewebte Teppiche, kunstvolle Thangka-Malereien oder silberne Schmuckarbeiten entdecken. Auch die Festung Shigatse Dzong, die hoch über der Stadt thront, erinnert an die politische Bedeutung des Ortes – sie war einst Residenz regionaler Herrscher und bietet heute einen weiten Blick über das Tal des Yarlung Tsangpo.

Shigatse – EBC
Tag 62

Shigatse – EBC

Von Shigatse führt die Route über eine der spektakulärsten Straßen Tibets, wenn nicht sogar weltweit. In unzähligen Kurven und Kehren steigt sie auf Pässe hinauf, von denen sich ein Panorama der höchsten Berge der Erde eröffnet. Von hier reicht der Blick über die gewaltigen Achttausender Shisha Pangma, Cho Oyu, Lhotse, Makalu – und natürlich den Everest selbst. Nach einem Zwischenstopp in Tingri setzt sich die Fahrt fort, bis das Rongbuk-Kloster auf knapp 4.900 Metern Höhe erreicht ist. Die letzten Kilometer bis zum Kloster dürfen nicht mit den eigenen Fahrzeugen zurückgelegt werden – stattdessen übernimmt ein lokaler Transfer den Schlussabschnitt. Auch wenn das eigentliche Basislager seit 2019 nicht mehr zugänglich ist, bietet sich von Rongbuk aus eine unvergleichliche Sicht auf den 8.848 Meter hohen Gipfel.

Der freie Blick auf den Everest ist ein Moment, der die ganze Anstrengung belohnt. Die Übernachtung erfolgt unweit der abgestellten Fahrzeuge, inmitten der rauen Hochgebirgslandschaft des Himalaya.

Tagesetappe: ca. 290 km

Tag 63

EBC – Sakya

Von den Höhen am Everest Base Camp führt die Route zurück über die kurvenreichen Straßen des Himalaya nach Sakya. Der Ort ist berühmt für sein Kloster, dessen gewaltige graue Mauern fast wie eine Festung wirken und sich deutlich von den sonst meist weiß getünchten tibetischen Klöstern unterscheiden. Sakya gilt als geistiges Zentrum einer eigenen buddhistischen Schule und vermittelt mit seinen alten Bibliotheken und Hallen ein Gefühl tiefer Geschichte und Spiritualität.

Tagesetappe: ca. 200 km

Sakya – Shigatse
Tag 64

Sakya – Shigatse

Von Sakya führt die Route weiter durch die weiten Täler des südlichen Tibet. Die Landschaft ist geprägt von offenen Hochflächen, kleinen Siedlungen und landwirtschaftlich genutzten Flächen entlang des Yarlung-Tsangpo-Tals. Mit der Annäherung an Shigatse verdichten sich die Ortschaften, bevor schließlich erneut die zweitgrößte Stadt Tibets erreicht wird.

Tagesetappe: ca. 150 km

Tag 65

Shigatse – Shannan

Die Strecke führt von Shigatse ostwärts durch die weiten Täler entlang des Yarlung Tsangpo. Die Route verläuft durch landwirtschaftlich geprägte Regionen des südlichen Tibet, in denen sich kleine Dörfer, Felder und Klöster in die Hochlandlandschaft einfügen. Shannan gilt als eine der kulturell bedeutendsten Regionen Tibets. In dieser Gegend entstanden einige der ältesten Klöster des Landes, und viele Orte gelten als Wiege der tibetischen Kultur.

Tagesetappe: ca. 410 km

Shannan – Nyingchi
Tag 66

Shannan – Nyingchi

Von Shannan führt die Route weiter ostwärts entlang der Täler des Yarlung Tsangpo in Richtung Nyingchi. Mit zunehmender Entfernung vom zentralen Hochplateau verändert sich die Landschaft spürbar: Die Täler werden grüner, Wälder bedecken die Berghänge und das Klima wirkt deutlich milder als in den Hochsteppen des zentralen Tibet. Nyingchi liegt auf etwa 3.000 Metern Höhe und gehört zu den vegetationsreichsten Regionen Tibets. Bewaldete Hänge, fruchtbare Täler und ein vergleichsweise mildes Klima verleihen der Region einen ganz eigenen Charakter und bilden einen deutlichen Kontrast zu den kargen Hochlandlandschaften der vorherigen Etappen.

Tagesetappe: ca. 400 km

Tag 67

Nyingchi – Ranwu Lake

Von Nyingchi aus erreicht die Gruppe nach der Überquerung verschiedener Passstraßen mit einer Höhe von bis zu 5.100 Meter den Ranwu-See, ein türkisblaues Gewässer inmitten schneebedeckter Berge und dichter Wälder. Die Fahrt dorthin bietet immer wieder Ausblicke auf Flusstäler und Gipfel – ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Hochgebirge und üppiger Vegetation, das die Vielfalt des östlichen Himalaya besonders deutlich macht. Die Region wird daher auch als „Schweiz des Orients“ bezeichnet.

Tagesetappe: ca. 370 km

Ranwu Lake – Zogang
Tag 68

Ranwu Lake – Zogang

Wir folgen dem Verlauf der Straße am Seeufer entlang in Richtung Zogang. Der erste Teil des Tages führt durch enge Schluchten, in denen sich der Fluss tief in die Felsen geschnitten hat. Danach wartet ein fahrerisches Highlight: der berüchtigte Schlangenpass, von den Einheimischen als „Straße der 72 Kurven“ bezeichnet. In endlosen Serpentinen windet sich die Strecke auf über 4.300 Meter Höhe hinauf. Jeder Abschnitt eröffnet neue Perspektiven auf das sich weit öffnende Tal, die schneebedeckten Gipfel in der Ferne und die schier endlose Abfolge der Kehren.

Oben angekommen, belohnt der Pass mit einer weiten Aussicht über die Bergwelt Osttibets, bevor die Straße in langen Schleifen wieder hinabführt. Diese Passage zählt zu den eindrucksvollsten Straßenabschnitten der gesamten Reise – eine Mischung aus fahrtechnischer Herausforderung und landschaftlicher Dramatik, die in Erinnerung bleibt.

Tagesetappe: ca. 300 km

Tag 69

Zogang – Markham

Von Zuogang aus geht es weiter nach Markham, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt am östlichen Rand Tibets. Hier treffen die Routen nach Yunnan und Sichuan zusammen. Die Fahrt dorthin führt durch Schluchten und über Hochplateaus, vorbei an Nomadenlagern und Weideflächen. Markham ist weniger durch Sehenswürdigkeiten geprägt, sondern vielmehr durch seine Rolle als Schnittstelle zwischen den Kulturen und Straßen des östlichen Himalaya.

Tagesetappe: ca. 160 km

Markham – Feilaisi
Tag 70

Markham – Feilaisi

Am nächsten Tag erreicht die Gruppe über abgelegene Straßen das Jiabe Homestay. Die Etappe ist kürzer, aber landschaftlich reizvoll: kleine Flusstäler, Dörfer und Felder prägen das Bild. Der Aufenthalt in einem traditionellen Homestay bietet Gelegenheit, dem tibetischen Alltag ganz nah zu kommen – ein Einblick in das Leben der Menschen, die hier seit Generationen inmitten einer kargen Bergwelt existieren. Die gemütliche Unterkunft liegt auf etwa 1.900 Metern Höhe, in fußläufiger Nähe zu einem tollen Aussichtspunkt auf die Mekong-Schlucht.

Tagesetappe: ca. 240 km

Tag 71

Feilaisi – Shangri-La

Vom Homestay aus führt die Route weiter nach Shangri-La. Mit diesem Namen verbindet sich die Vorstellung vom mythischen „versteckten Paradies“. Die Stadt liegt bereits in der Provinz Yunnan und markiert den Übergang aus dem tibetischen Hochland in eine Region mit stärker chinesisch geprägtem Alltag. Klöster, Märkte und die Mischung von Han- und tibetischer Kultur machen Shangri-La zu einem besonderen Etappenort. Kleine zweigeschossige Holzhäuser mit detaillierten Schnitzereien verzieren die wunderschöne Altstadt und verleihen dem Ort eine einzigartige Atmosphäre.

Tagesetappe: ca. 190 km

Shangri-La – Tigersprungschlucht – Lijiang
Tag 72

Shangri-La – Tigersprungschlucht – Lijiang

Ein weiterer Höhepunkt folgt am nächsten Tag: Die Fahrt durch die Tigersprungschlucht auf dem Weg nach Lijiang. Zwischen drei Kilometer hohen Steilwänden rauscht der Jinsha-Fluss, flankiert von der mächtigen Kette des Jadedrachen-Schneebergs, der über 5.500 Meter hoch aufragt. Diese dramatische Landschaft zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt und ist ein Naturerlebnis erster Klasse. Am Abend erreicht die Gruppe Lijiang, dessen UNESCO-geschützte Altstadt mit verwinkelten Kanälen, Brücken und traditionellen Naxi-Häusern ein unvergleichliches Flair bietet. Mit diesem Tag endet auch die tibetische Phase der Reise – nun beginnt das Eintauchen in die Kultur der Naxi.

Tagesetappe: ca. 190 km

Tag 73

Lijiang

Ein Ruhetag in Lijiang erlaubt es, die Altstadt intensiver zu erkunden, durch enge Gassen zu schlendern und die Mischung aus Geschichte und lebendigem Alltag zu genießen.

Lijiang – Dali
Tag 74

Lijiang – Dali

Von Lijiang ist es nur eine kurze Fahrt nach Dali. Die Altstadt mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer aus der Ming-Zeit und den berühmten Drei Pagoden des Chongsheng-Tempels ist ein bedeutendes Zeugnis der Geschichte. Rund um den Erhai-See bieten sich Ausflüge per Boot oder Rad an, während die Cangshan-Berge mit Wanderwegen und einer Seilbahn locken. Abends sorgt die belebte Huguo-Straße, auch „Foreigner Street“ genannt, mit ihren Restaurants, Cafés und Geschäften für eine lebhafte Atmosphäre.

Tagesetappe: ca. 180 km

Tag 75

Dali – Kunming

Von Dali führt die Reise weiter nach Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan. Auf dem Highway verläuft die Strecke zügig, während die Landschaft vom Wechsel zwischen Bergen, Tälern und landwirtschaftlich geprägten Ebenen bestimmt wird. Kunming, bekannt als „Stadt des ewigen Frühlings“, empfängt die Gruppe mit mildem Klima und einer lebhaften Mischung aus Tradition und Moderne.

Tagesetappe: ca. 400 km

Kunming – Xingyi
Tag 76

Kunming – Xingyi

Die nächste Etappe bringt die Gruppe nach Xingyi, wo das Karstgebiet von Qianxinan die Landschaft prägt. Schroffe Kalksteinformationen, tiefe Schluchten und grüne Hügel schaffen eine eindrucksvolle Kulisse, die deutlich macht, dass sich die Reise nun in den subtropischen Süden Chinas verlagert.

Tagesetappe: ca. 280 km

Tag 77

Xingyi – Guiyang

Von Xingyi aus führt die Strecke nach Guiyang, der Hauptstadt der Provinz Guizhou. Die Stadt liegt in einer hügeligen Region und ist bekannt für ihre ethnische Vielfalt – hier leben zahlreiche Minderheiten, deren Kultur und Märkte das Stadtbild bereichern.

Tagesetappe: ca. 340 km

Guiyang – Fenghuang
Tag 78

Guiyang – Fenghuang

Die Weiterfahrt nach Fenghuang bringt die Gruppe in eine der schönsten Altstädte Chinas. Direkt am Fluss gelegen, mit auf Stelzen gebauten Holzhäusern, engen Gassen und traditionellen Steinbrücken, verströmt Fenghuang einen einzigartigen historischen Charme. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Tagesetappe: ca. 370 km

Tag 79

Fenghuang – Zhangjiajie

Die nächste Etappe führt die Gruppe zum Drei-Schluchten-Damm am Jangtse. Dieses gigantische Bauwerk gilt als größtes Wasserkraftwerk der Welt und beeindruckt durch seine gewaltigen Dimensionen, aber auch durch die landschaftliche Lage inmitten der berühmten Drei Schluchten.

Tagesetappe: ca. 350 km

Zhangjiajie – 3 Gorges Dam
Tag 80

Zhangjiajie – 3 Gorges Dam

Die nächste Etappe führt die Gruppe zum Drei-Schluchten-Damm am Jangtse. Dieses gigantische Bauwerk gilt als größtes Wasserkraftwerk der Welt und beeindruckt durch seine gewaltigen Dimensionen, aber auch durch die landschaftliche Lage inmitten der berühmten Drei Schluchten.

Tagesetappe: ca. 350 km

Tag 81

3 Gorges Dam – Wuhan

Von hier aus geht es weiter nach Wuhan, einer der großen Metropolen Zentralchinas. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Jangtse und Han-Fluss und verbindet moderne Architektur mit historischen Stätten, wie dem Gelben Kranich-Turm. Wuhan markiert zugleich einen deutlichen Schritt hinein ins Herz des Landes – ein Schmelztiegel von Kultur, Geschichte und Dynamik.

Tagesetappe: ca. 360 km

Wuhan – Anqing
Tag 82

Wuhan – Anqing

Von Wuhan folgt die Route weiter ostwärts nach Anqing, einer Stadt am Ufer des Jangtse. Die Fahrt führt durch dicht besiedelte Gebiete mit einem stetigen Wechsel aus Städten, Feldern und kleineren Hügelketten. Anqing selbst ist eine alte Hafenstadt mit langer Geschichte und zugleich ein Verkehrsknotenpunkt, der die Gruppe tiefer in die wirtschaftlich bedeutenden Regionen Ostchinas bringt.

Tagesetappe: ca. 360 km

Tag 83

Anqing – Taihu Lake

Am nächsten Tag geht es von Anqing weiter in Richtung Taihu-See. Er ist einer der größten Süßwasserseen Chinas, liegt eingebettet in eine sanft hügelige, fruchtbare Landschaft und gilt seit Jahrhunderten als Wiege von Poesie, Malerei und Gartenkunst. Das Ufer ist von Teplantagen, Fischerdörfern und alten Wasserstädten geprägt – ein Übergang in die Kulturlandschaften, die den Osten Chinas so berühmt gemacht haben.

Tagesetappe: ca. 390 km

Taihu Lake – Shanghai Port
Tag 84

Taihu Lake – Shanghai Port

Die letzte Fahretappe führt schließlich zum Zielpunkt der Reise: Shanghai. Auf dem Weg wird die Landschaft zunehmend urbaner, und die Silhouette der Metropole kündigt schon aus der Ferne das Ende der langen Fahrt an. Shanghai, Chinas pulsierende Wirtschaftsmetropole, empfängt die Gruppe mit moderner Skyline, kolonialer Architektur am Bund und einem unerschöpflichen Angebot an Kultur und Leben.

Tagesetappe: ca. 180 km

Tag 85

Buffer day

Ein Buffertag in Shanghai gibt Gelegenheit, entweder die Stadt zu entdecken – etwa mit einem Spaziergang über die Uferpromenade Bund, durch die Altstadt mit ihren klassischen Gärten oder durch das moderne Finanzviertel Pudong – oder sich in Ruhe auf die Verschiffung der Expeditionsmobile vorzubereiten.

Shanghai
Tag 86

Shanghai

Am letzten Tag in Shanghai erfolgt die Verladung der Fahrzeuge. Mit der Übergabe der Fahrzeuge endet dieses unglaubliche Abenteuer, das von den Alpen über Zentralasien, Tibet und China bis an die Küste des Pazifiks führte. Ein Moment des Rückblicks auf tausende Kilometer voller Eindrücke, Begegnungen und unvergesslicher Landschaften. Solch eine Reise erleben nicht viele Menschen.

Dienste

Inklusive
  • Alle notwendigen Stell- und Campingplätze entlang der Route sind im Reisepreis enthalten
  • Deutschsprachiger Tourguide mit eigenem Fahrzeug
  • Mechaniker, der die Tour begleitet, Universal-Werkzeug, Reifenflickzeug etc.
  • Wechselnde, einheimische Länderguides für zahlreiche Länder, die die lokale Sprache sprechen und die Kultur kennen. Zu diesen Ländern zählen die Türkei, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan und Tibet/China.
  • Begleitfahrzeug für technischen Service
  • Alle Behörden-Genehmigungen für Tibet/Vorübergehende Einfuhr eines im Ausland registrierten Fahrzeuges nach China:

– Temporäre chinesische Fahrerlaubnis

– Temporäres chinesisches Nummernschild

– Kautionshinterlegung für das Fahrzeug beim chinesischen Zoll

– gesetzlich vorgeschriebene Fahrzeugversicherung

– Zollabfertigung bei der Ein- und Ausreise

– Alle Genehmigungen für China und Tibet

– Alle offiziellen Übersetzungen

  • Staatlich anerkannter und vorgeschriebener Tibet-Führer (englischsprachig) ab der chinesischen Grenze und für ganz Tibet
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Stadtführungen in Istanbul, Safranbolu, Amasya, Buchara, Samarkand, Khiva, Kashgar, Lhasa, Dali, Shanghai
  • Flug Beratung Shanghai – Europa am Ende der Hauptreise
  • Hotelparkplatzkosten (mit Ausnahme München aus organisatorischen Gründen)
  • Unterstützung der Einreise in die Türkei, Aserbaidschan, die zentralasiatischen Staaten und China
Nicht inklusive
  • Langstreckenflug von Shanghai zurück nach Deutschland
  • Fahrzeugverschiffung von Shanghai nach Hamburg bei ca. 8.000€ – 12.000€ pro Fahrzeug, inklusive aller Hafen- und Zoll-Abfertigungskosten
  • Benzin/Diesel, Mittag- und Abendessen sowie Snacks und Getränke
  • Reiserücktrittskostenversicherung
  • Abholung der Autos in Hamburg nach der Rückverschiffung
  • Visagebühren
  • Mautgebühren
  • Fahrzeugversicherungskosten

Questions & Answers

Eine richtige Wasserdurchfahrt gibt es auf dem Weg vom Nubra Tal zum Pangong See. Letztlich ändert sich nach jedem Winter die Situation wieder – ihr sollte also darauf vorbereitet sein, auch durch mehr als einen Fluss zu fahren. Unser Team hilft euch hierbei gerne und übernimmt euer Motorrad wenn ihr euch eine Flussdurchfahrt nicht zutraut.

Die Reise beginnt in Leh auf der Höhe von 3.500m, deshalb ist eine langsame Akklimatisation wichtig. Nach 2 Nächten in Leh gehen wir dann für 2 Nächte nach Alchi am westlichen Indus auf ca 3.000 m Höhen. Spätestens danach sind bisher bei allen Tourteilnehmern die leichten Befindlichkeitsstörungen (Schwindel, Kopfschmerz, Schlaflosigkeit ) durch die große Höhe verschwunden gewesen. Also keine Sorge!
“Richtige Höhenkrankheit” haben wir bisher noch bei kaum einem Tourteilnehmer auf diesen Ladakh Motorradreisen in den letzten 10 Jahren erlebt.

Dennoch reagiert jeder Körper anders auf große Höhe. Wir empfehlen daher, die Einnahme von Acetazolamide, ein Medikament das vorbeugend gegen Höhenkrankheit eingenommen wird, mit dem Hausart zu besprechen.

Wir haben die Tour für die beste Saison geplant, da die neuen Hochpässe zwischen der Regenzeit und dem Beginn des Winters nur für eine sehr kurze Zeit geöffnet sind.

Die Tour ist allgemein nicht oder nur schlecht für Beifahrer geeignet, da viele Etappen nur allein gefahren werden können. Die meiste Zeit müsste der Beifahrer also im Begleitfahrzeug sitzen.

Eine richtige Wasserdurchfahrt gibt es auf dem Weg vom Nubra Tal zum Pangong See. Letztlich ändert sich nach jedem Winter die Situation wieder – ihr sollte also darauf vorbereitet sein, auch durch mehr als einen Fluss zu fahren. Unser Team hilft euch hierbei gerne und übernimmt euer Motorrad wenn ihr euch eine Flussdurchfahrt nicht zutraut.

Es sind die anspruchsvollsten Pistenetappen aus unserem Gesamtprogramm, nur vergleichbar mit Tadschikistan und Kirgistan während unserer Überland–Tour von München nach Lhasa. Wer wenig oder keine Erfahrung hat, der sollte zuerst eine andere Tour buchen, zum Beispiel unsere „3 Seen von Ladakh“ Tour, die ebenfalls sehr beliebt ist.

Diese Tour bieten wir nur mit der Royal Enfield Himalayan an. Die Reisenduro ist perfekt für das Terrain geeignet.

Einige Etappen sind anspruchsvoll, wir verstehen das! Unser Mechaniker, der die Tour begleitet, kann jederzeit als Ersatzfahrer für Dein Motorrad einspringen.

Unsere Tourguides können dies leider nicht anbieten, Fahrerfahrung auf Pisten muss mitgebracht werden. Es ist keine Einsteigertour. Unsere Tourguides geben gerne eine Hilfestellung und das Briefing erläutert einige theoretische Aspekte, es ist aber keine Trainingsfahrt.

Indien ist Deutschland im Winterhalbjahr um 4,5 Stunden und im Sommerhalbjahr um 3,5 Stunden voraus.

Normalerweise beginnt ein Reisetag um 8 Uhr morgens mit dem Frühstück. Um zirka 9 Uhr, nach einem kurzen Briefing durch den Reiseleiter, geht es dann auf die unterschiedlich langen Tagesetappen. Mittags- und Kaffeepausen werden selbstverständlich nicht fehlen. Das Zielhotel wird, je nach Tagesetappe zwischen 15 und 16 Uhr erreicht.
Da alle Touren sehr unterschiedlich sind, kann es auch vorkommen, dass bei langen Etappen die Tagesetappe bereits um 8 Uhr morgens mit der Abfahrt beginnt – auch schön, denn dann hat man den ganzen Tag vor sich.

Wir empfehlen die Mitnahme von 50- oder 100-Euro-Scheinen. Bitte macht euch mit dem tagesaktuellen Wechselkurs vertraut, da es am Delhi Flughafen immer einen schlechten Wechselkurs gibt, also tauscht nur was Ihr wirklich braucht bis Leh, vielleicht 50 EUR. Immer auf Quittung bestehen und nachzählen !

In Leh ist es ganz einfach und sicher, zu einem fairen Kurs alle wichtigen Währungen cash in indische Rupien zu wechslen. ATM / Bargeldautomaten gibt es auch, die funktonieren aber nicht immer störungsfrei..

Unser Tipp : Besser an einem der vielen ATMs/Bargeldautomaten im Delhi Airport einige Rupees mit der Kreditkarte ziehen, den Rest cash in Leh wechseln.

American Express Traveller Schecks sind mittlerweile unüblich und sicher umständlich. Kreditkarten (Maestro-, Visa- oder Mastercard) sind in vielen Orten überall an Bankautomaten einsetzbar, wenn die PIN Nummer bekannt ist.

Für die Gruppenkasse ( Getränke, Snacks, Trinkgelder ) benötigt Ihr erfahrungsgemäß etwa 100,- Euro pro Woche, dazu kommen noch individuelles Shopping von Souveniers…

Die Ein- und Ausfuhr indischer Rupien ist offiziell verboten, die Einfuhr von Devisen bis 5.000 US Dollar ohne Anmeldung erlaubt.

Die Umstellung von westlicher auf asiatische Küche ist unumgänglich, zudem probieren wir während der Tour des Öfteren auch einfache vegetarische Speisen und Spezialitäten der bereisten Regionen. Ein reichhaltiges Frühstück ist leider nicht immer möglich. Wir werden uns stets um eine abwechslungsreiche Küche bemühen, wobei vor allem lokale Spezialitäten nicht zu kurz kommen werden. Allgemein werden in Indien viele Currys gegessen, wenig Fleisch, und wenn überhaupt, dann meist Hühnerfleisch, dafür aber mehr Gemüse, Hülsenfrüchte und Reis. Die indische Küche ist gut gewürzt, nicht zu scharf und allgemein gut verträglich. Für Vegetarier ist Indien problemlos zu bereisen.
An Bieren hält Indien nicht überall internationalen Standard, es gibt Kingfisher, Castle und San Miguel. Das einheimische Bier „Chang“ ist wirkungsvoll, aber gewöhnungsbedürftig. Wein ist kaum erhältlich und vom Geschmack her oft noch ungewöhnlicher als das „Chang“. Mineralwasser und Getränke wie Coca Cola wird individuell mitgeführt und ist auch überall käuflich zu erwerben.

In Indien gilt Linksverkehr. Die überwiegend flexible und rücksichtsvolle Fahrweise der Einheimischen erleichtert die Umstellung auf den anfänglich chaotisch anmutenden Linksverkehr. Gewöhnungsbedürftiger ist dagegen das Verhalten von Fußgängern, Radfahrern und den mitunter zahlreichen Tieren im Straßenverkehr. Besonders auf Kinder ist extreme Rücksicht zu nehmen.
Weitere Informationen zu Verkehr und Fahrweise findet ihr hier.

Je nach Tour stellen wir verschiedene Royal Enfield Modelle zur Verfügung.

Royal Enfield Bullet 500 (klassisches Modell)

Einzylinder-Viertaktmotor, 499 ccm, 16 kW (28 PS) bei 4.600 U/min, 178 kg, 80 cm Sitzhöhe, max. ca. 123 km/h. Die Bullet ist die klassische Royal Enfield mit zeitlosem Design und einem entspannten Fahrcharakter.

Royal Enfield Himalayan 411

Einzylindermotor, 411 ccm, ca. 24,3 PS, 199 kg, 800 mm Sitzhöhe. Die Himalayan 411 ist ein bewährtes Adventure-Motorrad, komfortabel, robust und ideal für anspruchsvolle Straßen und Hochgebirgstouren.

Royal Enfield Himalayan 450 (neue Generation)

Flüssigkeitsgekühlter Einzylindermotor, 452 ccm, ca. 40 PS, 196 kg, 825 mm Sitzhöhe (verstellbar). Dies ist das neueste Himalayan-Modell mit mehr Leistung, verbessertem Fahrwerk und moderner Technik.

Unsere Motorräder werden regelmäßig gewartet und befinden sich in einem sehr guten technischen Zustand. Als Tourenmotorräder können einige kleinere Gebrauchsspuren aufweisen – technisch sind sie jedoch einwandfrei und bestens für unsere Touren geeignet.

Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit während der Tour liegt – abhängig von Straßenverhältnissen, Gelände und Verkehr – in der Regel bei 40 bis 60 km/h.

Die Teilnehmer müssen eine Vereinbarung unterzeichnen, in der festgelegt ist, dass im Falle eines Schadens am Motorrad Kosten von bis zu 500 EUR berechnet werden können. Dieser Betrag entspricht dem Selbstbehalt unserer Teilkaskoversicherung.

Auf einigen Touren besteht zudem die Möglichkeit, auf eine Vollkaskoversicherung zu erweitern. In diesem Fall können Teilnehmer vor Beginn der Tour 100 EUR bezahlen, und wir übernehmen alle darüber hinausgehenden Schadenskosten.

Europäische SIM-Karten in Mobilfunktelefonen haben in Indien mittlerweile fast überall Netz-Empfang. Wer eine Sim-Karte in Indien regsiteieren will, braucht viel Gelduld, da es mindestens drei Werktage dauert, oft auch länger und in manchen Regionen gar nicht möglich ist.

Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug mitgeführt. Bitte nehme nicht zu viel mit, es gilt die Devise: weniger ist mehr. Denn ab und zu müssen wir das Gepäck über kleine Wege bis ins Hotel selbst tragen. Das Gepäck ist nicht versichert, bitte schließe ggf. eine Reisegepäckversicherung ab. Dein Tagesgepäck ist in den Satteltaschen oder in Deinem persönlichen Rucksack am besten aufgehoben. Tankrucksäcke, auch magnetische, sind möglich, aber selbst mitzubringen.

Bitte dran denken, dass auf den meisten Inlandsflügen eine Freigepäckmenge von einem Koffer mit max. 20 Kilogramm kostenfrei mitgenommen werden darf.

Einfache lokale Straßenkarten erhältst Du oft direkt vor Ort. Die besten Strassenkarten bekommt man vom „Reise Know How“ oder „Nelles“ Verlag. Diese gibt es nur im Buchfachhandel oder online beim Versandhändler.

Die Teilnahme an der Tour setzt eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse A bzw. A1 voraus. Bitte bringe neben Deinem Führerschein unbedingt den internationalen Führerschein mit. Lasse diesen bitte rechtzeitig von der zuständigen Behörde ausstellen.

Zollfrei eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten und maximal 2 Liter Alkohol. In Indien sind auch alle internationalen Zigaretten und Whisky-Sorten erhältlich. Die Zollkontrollen gegenüber einreisenden Touristen sind in den letzten Jahren deutlich gelockert worden.

Bitte bringe von all deinen Reisedokumenten wie Pass, Führerschein, internationalem Führerschein und Flugticket, die Du alle benötigst, auch Kopien mit, diese sollten separat transportiert werden. Im Fall der Fälle kommt man damit weiter.

Je nach Tour fahren wir Royal Enfield Bullet 500 Motorräder (Baujahre 2014 bis 2017) sowie die Royal Enfield Himalayan 411 und die neue Himalayan 450.

Die Royal Enfield Bullet 500 ist das klassische Modell und verfügt über Elektrostarter, ein 5-Gang-Getriebe mit Schalthebel auf der linken Seite, eine Vorderrad-Scheibenbremse, robuste und geräumige Ledersatteltaschen, Sturzbügel, 19″-Reifen sowie Doppelhupen.

Die Royal Enfield Himalayan 411 und Himalayan 450 sind moderne Adventure-Motorräder, die für Langstreckenfahrten und anspruchsvolle Straßen entwickelt wurden. Sie bieten eine komfortable Sitzposition, lange Federwege und leistungsstarke Einzylindermotoren und eignen sich damit hervorragend für die unterschiedlichen Straßenverhältnisse auf unseren Touren.

Unsere europäischen Tourguides sind erfahrene Motorradfahrer und leidenschaftliche Reisende, die Nepal lieben. Sie bleiben auch in stressigen Situationen gelassen und kennen die Geschichte und Kultur der bereisten Regionen sehr gut.

Unsere indischen und nepalesischen Mechaniker sind erfahrene Royal Enfield Spezialisten, sprechen alle Englisch und helfen gerne bei jedem technischen Problem – egal ob groß oder klein.

Ein Ersatzfahrer steht jederzeit zur Verfügung. Weitere Informationen zu unserem Reisekonzept finden Sie hier.

Die Gruppengröße beträgt meistens 8 – 14 Motorradfahrer und 2 – 6 Sozia. Die Mindestteilnehmerzahl sind 6 Motorradfahrer.

Ja, jeder Sozius hat einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug. So kann bei schlechtem Wetter oder schwierigen Pisten der Sozius jederzeit vom Motorrad in das Begleitfahrzeug wechseln – und bei verbesserten Bedingungen wieder zurück auf das Motorrad.

Sozia können bis auf wenige Ausnahmen hinten auf dem Motorrad problemlos mitfahren. Bei schwierigem Terrain oder Pisten hat aber jeder Sozius einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug – so bleibt die Fahrt immer entspannt, für Fahrer und Sozius.

In jedem Fall empfehlen wir den Abschluss einer Reiseversicherung, die im Falle eines Reiserücktrittes, z.B. auf Grund von Krankheit, die Kosten übernimmt. Beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist darauf zu achten, dass diese auch die Kosten für einen teuren Krankentransport ins Heimatland übernimmt. Beide Versicherungen können im Fall der Fälle helfen, hohe Kosten einzusparen und sind ohne Ausnahme zu empfehlen. Als Dienstleister haben sich in der Vergangenheit der ADAC, der ÖAMTC und die Allianz bewährt.

Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B, bzw. deren Auffrischung, zu empfehlen. Außer Medikamenten des persönlichen Bedarfs sind Mittel gegen Magenbeschwerden, Durchfall, Insektenstiche, Fieber und Erkältungskrankheiten empfehlenswert. Einige Ärzte empfehlen eine Malaria Prophylaxe für die tropischen Gebieten von z.B. Goa oder Süd-Thailand. Auf keiner unserer Touren hatte bisher ein Teilnehmer mit Malaria zum kämpfen. Während unserer Saisonzeiten ist mit Malaria eher nicht zu rechnen. Bitte wende Dich hinsichtlich der Problematik, ob Prophylaxe oder akute Behandlung bei Infektion sinnvoller sind, an Deinen Arzt oder an ein Tropeninstitut. Das gilt sicherlich auch bezüglich der oben empfohlenen Impfungen. Wir haben gute Erfahrungen mit der Dukoral–Schluckimpfung gemacht, die das Risiko von Cholera und Amöbenerkrankungen stark vermindert.

 

Für den Notfall ist unsere Bordapotheke schon jetzt eine kleine Schatztruhe. Wir sind auf (fast) jedes Gebrechen vorbereitet. Für die anderen Fälle organisieren wir alles Notwendige gewissenhaft und schnell mit professioneller Routine. Eine gute Gesundheit und allgemeine Fitness sollte aber jeder Tourteilnehmer selbst mitbringen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Du dich rechtzeitig darum kümmerst, damit Du nicht alle Impfstoffe gleichzeitig injiziert bekommst!

Im Falle aktueller Gefahren durch Epidemien oder Pestgefahr werden wir sofort reagieren und informieren. Dies ist aber in den letzten zehn Jahren nicht vorgekommen.

Grundsätzlich sollte man eine Motorradjacke und Motorradhose mit Protektoren und einen Helm mitnehmen. Hinzu kommen Motorradstiefel oder leichtere Motorradschuhe und Handschuhe. Während in heißen Gebieten die Motorradkleidung luftdurchlässig sein sollte, so muss man in hoch gelegenen Bergregionen und im Himalaya auf alles vorbereitet sein. Hierzu zählen Winterhandschuhe, warme Socken, Inlets für Jacke und Hose, ein Schal und Gesichtsschutz. Sollte die Motorradkleidung nicht wasserdicht sein, so bietet es sich an, einen Regenschutz mitzunehmen.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir keine Motorradkleidung vermieten. Wir sind davon überzeugt, dass die eigene Kleidung am besten sitzt und somit am besten schützt. Solltet ihr etwas vergessen haben, finden wir bestimmt eine Lösung. Wir haben oft Ersatz dabei oder können euch den Weg zu einem Geschäft weisen.

Alle Touristen benötigen ein Visum, das unbedingt vor der Einreise nach Indien beantragt werden muss.
Ein Visa on Arrival wird nicht ausgestellt.
Dazu muss der Reisepass mindestens noch sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Das eTouristenvisum kostet ca. 20 – 80  Euro und ist online zu beantragen.
Wichtig : Die Bedingungen für das e Tourist Visum sind hier zu finden: https://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html
Von dieser Seite aus geht’s dann zum speziellen eTourist Visa-Antrag: https://indianvisaonline.gov.in/visa/info1.jsp

EU-Bürger und Staatsangehörige aus asiatischen Ländern können visumfrei nach Vietnam einreisen. Staatsangehörige aus den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, der Schweiz, Österreich und anderen Ländern benötigen ein Visum – bitte prüfen Sie dies, wenn Sie unsicher sind.

Ihr Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Für die visumfreie Einreise sollte ein ausgedrucktes Rückflugticket mitgeführt und bei der Einreise vorgelegt werden. Reisende sollten bei der Einreise kontrollieren, ob sie einen Einreisestempel mit Gültigkeitsdatum erhalten haben. Andernfalls kann bei der Ausreise ein Bußgeld anfallen.

Das E-Visum kann hier beantragt werden:

https://evisa.xuatnhapcanh.gov.vn/trang-chu-ttdt

  • Sonnenhut oder Kappe
  • Schal, Halstuch
  • Motorradhelm
  • Wirbelsäulen- / Rücken-Protektor
  • Motorradstiefel
  • Dünne Socken für warmes Klima
  • Sonnenschutz (UV 30-50 Schutz) / Lippenbalsam UV 30-50 Schutz)
  • Bequeme Schuhe
  • Sonnenbrille, enganliegend
  • Ersatzbatterien für elektronischen Geräte
  • Persönliche oder spezifische Medikamente
  • Leichte Sommer-Motorradhandschuhe
  • Antibakterielles Handspray oder Gel
  • Gut belüftete Motorradhose
  • Gut belüftete Motorradjacke
  • Leichter Regenüberwurf
  • Kleiner Rucksack Tasche für das Nötigste für den Besuch von Sehenswürdigkeiten
  • Lippenbalsam (UV 30-50 Schutz)
  • Mindestens US$ 100 in kleiner Stückelung (Banknoten US$ 5 oder 10).
    Zusätzlich Geld in € zum Umtauschen vor Ort.

    • Für Ausgaben nach der Ankunft. EUR und US$ können in Hanoi umgetauscht werden. Wechselkurse:
      1 € : 25.244 Vietnamese dong
  • Nachweis Auslandskrankenversicherung in englischer Sprache.
    • Mit Notfallnummer der Versicherung.
      Link zur ADAC Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung / Krankentransport in die Heimat im Notfall:
      https://www.adac.de/produkte/versicherungen/auslandskrankenversicherung/tarife-und-leistungen/
  • Nachweis Evakuierungsversicherung/ Rückholversicherung in englischer Sprache.
    • Link zur ADAC Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung / Krankentransport in die Heimat im Notfall:
      https://www.adac.de/produkte/versicherungen/auslandskrankenversicherung/tarife-und-leistungen/
  • Reisekostenrücktrittsversicherung
    • Eine Reisekostenversicherung deckt die Reisesummer ab, wenn die Reise aufgrund von z.B. einer Covid-Infektion nicht angetreten werden kann. Unbedingt buchen, z.B. beim ADAC für wenige €:
      Link zur ADAC Reisekostenrücktrittsversicherung:
      https://www.adac.de/produkte/versicherungen/reiseruecktrittsversicherung/tarife-und-leistungen/
  • EC-Karte basierend auf dem Maestro-System / zusätzlich mindestens eine Kreditkarte, vorzugsweise Master/Visa
  • Internationaler Führerschein
  • Kaution Motorrad EUR 500 (in Bar)

Deutsche Stecker passen in die oft vorkommenden Typ C Steckdosen in Vietnam. Es gibt jedoch auch Steckdosen des Typs A und G (Mit zwei und drei Flachstiften) welche mit deutschen Elektrosteckern nicht kompatibel sind. Deshalb ist ein Stromadapter für Reisende zur Sicherheit empfehlenswert.

Mitzuführende Dokumente (Checkliste):

  • Reisepass mit Visa
  • nationaler Führerschein
  • internationaler Führerschein
  • Fahrzeugpapiere
  • nationaler Fahrzeugschein
  • internationaler Fahrzeugschein
  • Passfotos
  • grüne Versicherungskarte
  • Kopien von jedem Dokument

Neben Motorrad-Jacke und -Hose besteht Helmpflicht, Braincaps oder halboffene Helme sind nicht erlaubt, da sie den Vorschriften der Reiseländer nicht gerecht werden.

Bereite dich auf alle Eventualitäten vor. Packliste für alle Fälle:

  • Winterinlets, lange Unterwäsche
  • Regendichte Motorradbekleidung
  • Winterhandschuhe, Sommerhandschuhe
  • Motorradstiefel, Wintersocken
  • Bequeme Schuhe für Besichtigungen
  • Sturmhaube, Schal
  • Fleece oder dünne Daunenjacke zum unterziehen
  • Sonnencreme, Lippenbalsam UV 30+
  • Schlafsack-Inlet (dünner Seidenschlafsack)
  • Reiseapotheke
  • Spezialwerkzeug für dein Motorrad
  • GPS oder Smartphone mit Halterung am Motorrad
  • Wasserdichte Packtaschen

Einiges wirst du z.B. in der usbekischen Wüstenhitze nicht benötigen, auf dem tibetischen Hochplateau auf über 5.000 Metern Höhe an einem bewölkten Tag allerdings schon.

Die Reise endet in Lhasa oder nach der Verlängerung in Dali bzw. Bangkok. Hier werden die Motorräder in Boxen verpackt und zu einem Seehafen an der chinesischen Ostküste geschickt, wo sie via FCL Containerfracht nach Hamburg verschifft werden. Hier müssen die Motorräder dann selber abgeholt werden.
Der Rückversand nach Hamburg von der chinesischen Ostküste dauert in der Regel 6-8 Wochen, von Bangkok ca. 8-10 Wochen. Der Posten Rückversand der Motorräder ab Lhasa oder Dali nach Hamburg ist bereits im Reisepreis mit inbegriffen. Zusammen mit deinem Motorrad kannst du Seitenboxen, Topbox und Taschen mit verschicken.

Während der Reise übernachtest du in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse mit Frühstück. In größeren Städten uns insbesondere in Orten, bei denen Doppelübernachtungen stattfinden, erreichen wir sogar einen gehobenen Standard. Wir sind auf unserer Tourhotels stolz und denken, dass man fast nicht besser auf einer Abenteuerreise übernachten kann.
In einigen Regionen sind keine Unterkünfte der Mittelklasse verfügbar. In diesem Fall nehmen wir “das Beste am Ort”. Auch finden einige Übernachtungen in Karawansereien statt. Dies sind Siedlungen, in denen einfache Jurten und Betten für die Gäste vorbereitet sind.  An einigen Tagen ist ein Badezimmer nicht en-suite. Bei Einzelzimmerbuchungen an wenigen Tagen gilt: nur sofern verfügbar. In Ausnahmefällen ist es möglich, dass die Übernachtung in einem Gemeinschaftszimmer stattfindet.
Frühstück ist im Reisepreis inkludiert, Mittag- und Abendessen sind selber zu bezahlen. Die Preise für Mahlzeiten variieren stark in den verschiedenen Ländern und Regionen. EUR 3-10 pro Hauptmahlzeit mit einem Getränk ist realistischer Mittelwert.

Im Laufe der Reisevorbereitung übersenden wir euch detaillierte Informationen zur Visumsbeschaffung und empfehlen Agenturen, die die Visumsanträge für euch übernehmen.

Auf den Reisen steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung, das im Notfall ein Motorrad für einen begrenzten Zeitraum aufnehmen kann, z.B. bei technischem Versagen oder Krankheit des Fahrers.
Im Begleitfahrzeug ist auch jeweils ein garantierter Platz für jeden Beifahrer.

Das Begleitfahrzeug kann ein Gepäckstück pro Fahrer bis max. 5 Kilogramm in Handgepäckgröße aufnehmen. Weiteres Gepäck und insbesondere die Sachen, die während des Fahrtages benötigt werden, wie z.B. zusätzliche Motorradkleidung, Snacks, Getränke etc., verstaust du besser in den Seitenboxen des Motorrades oder in wasserdichten Taschen, die am Motorrad befestigt werden können. Beifahrer und Beifahrerinnen können ein Gepäckstück mit maximal 10kg aufgeben.

Die Reise eignet sich gut für Beifahrer. Für jeden Beifahrer gibt es einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug, der genutzt werden kann – zum Beispiel bei schlechtem Wetter. Die Anzahl der Beifahrer, die an der Reise teilnehmen können, ist daher limitiert.

Sauerstoff: Ab Lhasa steht uns steht uns medizinischer Sauerstoff zur Verfügung, der eine Person bis zu 24 Stunden mit Sauerstoff versorgen kann.

Zudem sollten Sie einen Arzt kontaktieren, der Ihnen Diamox verschreiben kann, ein Medikament das im Voraus gegen Höhenprobleme eingenommen werden kann.

Bei Gruppen, die Diamox einnehmen, kommt es kaum bis gar nicht zu höhenbedingten Krankheitserscheinungen. Für den reibungslosen Ablauf der Reise, ihre persönliche Gesundheit und Wohlbefinden und für einen schönen Reiseteil in Tibet empfehlen wir dringend die Einnahme von Diamox zu prüfen.

Die meisten europaeischen Nationalitaeten benötigen kein Visum fuer den Besuch von Thailand und erhalten bei Ankunft in Thailand einen visumfreien Aufenthalt von maximal 30 Tagen.

American Express, Visa und Master Card sind in Thailand weit verbreitet. Bargeld wird nur in Baht (thailändische Währung) entgegengenommen. Jedoch ist es relativ einfach, Euro oder US Dollar an einer Wechselstelle in den groesseren touristischen Bereichen in Thai Baht zu wechseln.

Vor der Übernahme des Motorrads müssen die Teilnehmer eine Vereinbarung für eine Teilkaskoversicherung mit einem Selbstbehalt von 500 EUR unterzeichnen.

Im Falle eines Schadens am Motorrad müssen die ersten 500 EUR der Reparaturkosten vom Teilnehmer übernommen werden.

Die Motorraeder sind nach thailaendischem Gesetz haftpflichtversichert, nicht jedoch vollkasko-versichert. Der Teilnehmer traegt das Risiko von maximal USD …..- bei Totalschaden des Motorrads (Zeitwert). Er haftet nicht fuer technisches Versagen oder Verschleiss der Maschine im Falle von Motor oder Getriebeschaeden.

Mit der Anmeldung für die Thailand Motorrad Tour benötigen wir eine gescannte Kopie des Passes des Teilnehmer mit den persönlichen Angaben. Bedingung zur Teilnahme an der Tour ist der Besitz eines international gültigen Führerscheins von Motorrädern über 500 cc.

Die Durchführung der Tour ist ab der Mindestteilnehmerzahl von 6 Motorradfahrern garantiert. Die maximale Grlöße der Tour ist auf insgesamt nicht mehr als 14 Motorradfahrer (plus Guide) begrenzt.

Einreise / Visum:

Viele Nationalitäten können ohne Visum bis zu 15 Tage nach China einreisen. Dazu gehören: Deutschland, Frankreich, Italien, Die Niederlande, Spanien, Malaysia, Schweiz, Irland, Ungarn, Österreich, Belgien, Luxemburg, Neuseeland, Australien und Polen.

Ihr Reisepass muss mindestens 6 Monate gültig sein. Einige andere Nationalitäten benötigen ein Visum für die Einreise nach China. Sollte die Aufenthaltsdauer 15 Tage überschreiten, müssen Sie das Visum selbst beantragen oder eine Agentur damit beauftragen. Aufgrund häufiger Änderungen im Antragsverfahren empfehlen wir die Nutzung einer Agentur. Obwohl Sie das Visum selbst beantragen können, ist es nur geringfügig teurer, eine Agentur zu beauftragen, und erspart oft viel Arbeit. Das Visum für China kostet ungefähr 300 EUR. Weitere detaillierte Informationen zum Visum finden Sie auf Wunsch in einem speziellen Anhang nach der Buchung.

Je nach Tour stehen für unsere Motorradreisen in Tibet und China folgende Motorräder zur Verfügung: die BMW Modelle G 310 GS und F 800 GS sowie die CF Moto 450 MT, 450 CL-C und 800 MT.

Normalerweise beginnt ein Reisetag um 8 Uhr morgens mit dem Frühstück. Um zirka 9 Uhr, nach einem kurzen Briefing durch den Reiseleiter, geht es dann auf die unterschiedlich langen Tagesetappen. Mittags- und Kaffeepausen werden selbstverständlich nicht fehlen. Das Zielhotel wird, je nach Tagesetappe zwischen 15 und 16 Uhr erreicht.
Da alle Touren sehr unterschiedlich sind, kann es auch vorkommen, dass bei langen Etappen die Tagesetappe bereits um 8 Uhr morgens mit der Abfahrt beginnt – auch schön, denn dann hat man den ganzen Tag vor sich.

Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug mitgeführt. Bitte nehme nicht zu viel mit, es gilt die Devise: weniger ist mehr. Denn ab und zu müssen wir das Gepäck über kleine Wege bis ins Hotel selbst tragen. Das Gepäck ist nicht versichert, bitte schließe ggf. eine Reisegepäckversicherung ab. Dein Tagesgepäck ist in den Satteltaschen oder in Deinem persönlichen Rucksack am besten aufgehoben. Tankrucksäcke, auch magnetische, sind möglich, aber selbst mitzubringen.

Bitte dran denken, dass auf den meisten Inlandsflügen eine Freigepäckmenge von einem Koffer mit max. 20 Kilogramm kostenfrei mitgenommen werden darf.

Die Teilnahme an der Tour setzt eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse A bzw. A1 voraus. Bitte bringe neben Deinem Führerschein unbedingt den internationalen Führerschein mit. Lasse diesen bitte rechtzeitig von der zuständigen Behörde ausstellen.

Dokumente/Unterlagen: Bitte beachten: Mit deiner verbindlichen Buchung benötigen wir den Scan des Reisepasses (nr Datenblatt) und des internationalen Führerscheines von beiden Seiten und eines Passbildes. 6 Wochen vor Reiseantritt benötigen wir den Scan Ihres chinesischen Visums (das max. drei Monate vor Reisebeginn/Einreise nach China beantragt werden kann).

Die Scans sollten auf einem A4 Blatt in Originalgröße übermittelt werden.

Die Gruppengröße beträgt meistens 8 – 14 Motorradfahrer und 2 – 6 Sozia. Die Mindestteilnehmerzahl sind 6 Motorradfahrer.

Ja, jeder Sozius hat einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug. So kann bei schlechtem Wetter oder schwierigen Pisten der Sozius jederzeit vom Motorrad in das Begleitfahrzeug wechseln – und bei verbesserten Bedingungen wieder zurück auf das Motorrad.

In jedem Fall empfehlen wir den Abschluss einer Reiseversicherung, die im Falle eines Reiserücktrittes, z.B. auf Grund von Krankheit, die Kosten übernimmt. Beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist darauf zu achten, dass diese auch die Kosten für einen teuren Krankentransport ins Heimatland übernimmt. Beide Versicherungen können im Fall der Fälle helfen, hohe Kosten einzusparen und sind ohne Ausnahme zu empfehlen. Als Dienstleister haben sich in der Vergangenheit der ADAC, der ÖAMTC und die Allianz bewährt.

Grundsätzlich sollte man eine Motorradjacke und Motorradhose mit Protektoren und einen Helm mitnehmen. Hinzu kommen Motorradstiefel oder leichtere Motorradschuhe und Handschuhe. Während in heißen Gebieten die Motorradkleidung luftdurchlässig sein sollte, so muss man in hoch gelegenen Bergregionen und im Himalaya auf alles vorbereitet sein. Hierzu zählen Winterhandschuhe, warme Socken, Inlets für Jacke und Hose, ein Schal und Gesichtsschutz. Sollte die Motorradkleidung nicht wasserdicht sein, so bietet es sich an, einen Regenschutz mitzunehmen.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir keine Motorradkleidung vermieten. Wir sind davon überzeugt, dass die eigene Kleidung am besten sitzt und somit am besten schützt. Solltet ihr etwas vergessen haben, finden wir bestimmt eine Lösung. Wir haben oft Ersatz dabei oder können euch den Weg zu einem Geschäft weisen.

Sauerstoff: Ab Lhasa steht uns steht uns medizinischer Sauerstoff zur Verfügung, der eine Person bis zu 24 Stunden mit Sauerstoff versorgen kann.

Zudem sollten Sie einen Arzt kontaktieren, der Ihnen Diamox verschreiben kann, ein Medikament das im Voraus gegen Höhenprobleme eingenommen werden kann.

Bei Gruppen, die Diamox einnehmen, kommt es kaum bis gar nicht zu höhenbedingten Krankheitserscheinungen. Für den reibungslosen Ablauf der Reise, ihre persönliche Gesundheit und Wohlbefinden und für einen schönen Reiseteil in Tibet empfehlen wir dringend die Einnahme von Diamox zu prüfen.

Überwiegend asphaltiert mit einigen Ausnahmen. Oftmals werden Straßenabschnitte neu asphaltiert und befinden sich daher kurzzeitig in einem schlechten Zustand.

Die asphaltierte Strecke befindet sich meist in gutem Zustand, manchmal mit vereinzelten Schlaglöchern oder aufliegendem Schotter. Allerdings gibt es auch Abschnitte mit bestem neuem Asphalt, auf denen man europäische Verhältnisse (oder besser) genießt und es wunderbar laufen lassen kann. Bei Nässe ist aufgrund des nur schwer erkennbaren Öls oder Dieselspuren aber immer höchste Vorsicht geboten.

Ein Motorrad sollte sicher beherrscht werden und das Fahren auf kurvigen Bergstraßen grundsätzlich kein Problem darstellen. Anfängliche Unsicherheiten verlieren sich, wenn man sich erst einmal an den einheimischen Verkehr gewöhnt hat. Auch wird unser Reiseleiter gute Tipps zum Fahren in China geben und eine Einführung und Verhaltensweisen im Straßenverkehr zu Beginn der Reise erläutern. Grundsätzlich gilt, der Stärkere hat Vorfahrt.

Die Währung in China ist der CNY (Chinesischer Renminbi). Der Umtauschkurs liegt bei zirka 1 Euro zu 7,56CNY (Stand 05/2020). Der CNY ist keine frei konvertierbare Währung, daher bekommt man ihn nicht überall bei jeder Bank in Europa.

Der Wechselkurs wird von der Bank of China festgelegt und kann unter folgender Adresse nachvollzogen werden: http://www.boc.cn/sourcedb/whpj/enindex.html. Am sinnvollsten ist es, sich gleich nach Ankunft in China an einem Geldautomaten mit allen gängigen Kreditkarten oder der EC-Karte eine größere Menge CNY abzuheben.

Unser Reiseleiter vor Ort wird dabei behilflich sein. Da der Wechselkurs für den CNY in Europa zumeist sehr schlecht ist, lohnt es sich nicht, größere Mengen an CNY bereits in Europa umzutauschen. Des Weiteren kann auch in Lhasa an vielen Geldautomaten Geld abgehoben werden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Teilnehmer zirka 20 Euro pro Tag ausgeben. Nur bei größeren Souveniranschaffungen wird dieser Betrag manchmal überschritten.

Wenn man Bhutan bereisen will, gibt es einen Mindestsatz von 250 amerikanische Dollar, den ein Tourist täglich für seine Bhutanreise zu zahlen hat. Der größte Teil der Gelder fließt direkt in das Kranken- und Schulsystem Bhutans. In dem Mindestsatz, der von der bhutanischen Regierung festgelegt wurde, sind noch nicht die Kosten für die lokale und internationale Guides, Mechaniker, Fahrradtransport etc. mitinbegriffen.

Aber lasst euch sagen: Selbst, wenn die Preise etwas teurer, im Vergleich zu anderen Tourenpreisen, sind, ist es Bhutan allemal wert. Es erwartet euch eine Tour durch Bhutan, bei der ihr ein verborgenes Land, eine neue Kultur und einzigartige Abenteuer erleben werdet.

Via Delhi mit dem Flugzeug nach Timphu, der Hauptstadt. Oder per Motorrad über die Grenze bei Samdruk bei Guwahati (im Osten des Landes) oder über die Grenze im Westen bei Phuentsholing.

Jeder, der nach Bhutan reist, sollte natürlich über die Standartimpfungen verfügen. Darunter zählen Hepatitis A und B, Tetanus, Diphtherie, Masern und Pertussis (Keuchhusten).

Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B, bzw. deren Auffrischung, zu empfehlen. Außer Medikamenten des persönlichen Bedarfs sind Mittel gegen Magenbeschwerden, Durchfall, Insektenstiche, Fieber und Erkältungskrankheiten empfehlenswert.

Einige Ärzte empfehlen eventuell die Mitnahme einer Malaria Prophylaxe, wobei nur ein geringes Risiko besteht in Bhutan an Malaria zu erkranken. Auf keiner unserer Touren hatte bisher ein Teilnehmer mit Malaria zu kämpfen. Spreche dies am besten mit deinem Arzt ab. Das gilt auch bezüglich der oben empfohlenen Impfungen.

Für den Notfall ist unsere Bordapotheke schon jetzt eine kleine Schatztruhe. Wir sind auf (fast) jedes Gebrechen vorbereitet. Für die anderen Fälle organisieren wir alles Notwendige gewissenhaft und schnell mit professioneller Routine. Eine gute Gesundheit und allgemeine Fitness sollte aber jeder Tourteilnehmer selbst mitbringen. Wichtig ist in jedem Fall, dass du dich rechtzeitig darum kümmerst, damit du nicht alle Impfstoffe gleichzeitig injiziert bekommst!
Im Falle aktueller Gefahren durch Epidemien oder Pestgefahr werden wir sofort reagieren und informieren. Dies ist aber in den letzten zehn Jahren nicht vorgekommen.

Ja, jeder der nach Bhutan reist, benötigt ein Visum. Dieses werden wir aber für euch organisieren.

Das ganze Land besteht straßenmäßig nur aus Kurven, im Durchschnitt zählen wir 10 auf jedem Kilometer. Es gibt kaum Verkehr, selbst die Hauptstadt Timphu kommt ohne Verkehrsampel aus! Wir erleben kleine Bergstraßen in unterschiedlichsten Zuständen, die Fahrt wird nie langweilig, wunderbare Landschaften nehmen uns die Lust am „schnell fahren”. Genuss pur und dazu die echten klassischen Royal Enfield Bullets, gemacht für ein cruisen im Tempobereich 30-70km/h.

Normalerweise beginnt ein Reisetag um 8 Uhr morgens mit dem Frühstück. Um zirka 9 Uhr, nach einem kurzen Briefing durch den Reiseleiter, geht es dann auf die unterschiedlich langen Tagesetappen. Mittags- und Kaffeepausen werden selbstverständlich nicht fehlen. Das Zielhotel wird, je nach Tagesetappe zwischen 15 und 16 Uhr erreicht.
Da alle Touren sehr unterschiedlich sind, kann es auch vorkommen, dass bei langen Etappen die Tagesetappe bereits um 8 Uhr morgens mit der Abfahrt beginnt – auch schön, denn dann hat man den ganzen Tag vor sich.

Je nach Tour stellen wir verschiedene Royal Enfield Modelle zur Verfügung.

Royal Enfield Bullet 500 (klassisches Modell)

Einzylinder-Viertaktmotor, 499 ccm, 16 kW (28 PS) bei 4.600 U/min, 178 kg, 80 cm Sitzhöhe, max. ca. 123 km/h. Die Bullet ist die klassische Royal Enfield mit zeitlosem Design und einem entspannten Fahrcharakter.

Royal Enfield Himalayan 411

Einzylindermotor, 411 ccm, ca. 24,3 PS, 199 kg, 800 mm Sitzhöhe. Die Himalayan 411 ist ein bewährtes Adventure-Motorrad, komfortabel, robust und ideal für anspruchsvolle Straßen und Hochgebirgstouren.

Royal Enfield Himalayan 450 (neue Generation)

Flüssigkeitsgekühlter Einzylindermotor, 452 ccm, ca. 40 PS, 196 kg, 825 mm Sitzhöhe (verstellbar). Dies ist das neueste Himalayan-Modell mit mehr Leistung, verbessertem Fahrwerk und moderner Technik.

Unsere Motorräder werden regelmäßig gewartet und befinden sich in einem sehr guten technischen Zustand. Als Tourenmotorräder können einige kleinere Gebrauchsspuren aufweisen – technisch sind sie jedoch einwandfrei und bestens für unsere Touren geeignet.

Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit während der Tour liegt – abhängig von Straßenverhältnissen, Gelände und Verkehr – in der Regel bei 40 bis 60 km/h.

Die Teilnehmer müssen eine Vereinbarung unterzeichnen, in der festgelegt ist, dass im Falle eines Schadens am Motorrad Kosten von bis zu 500 EUR berechnet werden können. Dieser Betrag entspricht dem Selbstbehalt unserer Teilkaskoversicherung.

Auf einigen Touren besteht zudem die Möglichkeit, auf eine Vollkaskoversicherung zu erweitern. In diesem Fall können Teilnehmer vor Beginn der Tour 100 EUR bezahlen, und wir übernehmen alle darüber hinausgehenden Schadenskosten.

Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug mitgeführt. Bitte nehme nicht zu viel mit, es gilt die Devise: weniger ist mehr. Denn ab und zu müssen wir das Gepäck über kleine Wege bis ins Hotel selbst tragen. Das Gepäck ist nicht versichert, bitte schließe ggf. eine Reisegepäckversicherung ab. Dein Tagesgepäck ist in den Satteltaschen oder in Deinem persönlichen Rucksack am besten aufgehoben. Tankrucksäcke, auch magnetische, sind möglich, aber selbst mitzubringen.

Bitte dran denken, dass auf den meisten Inlandsflügen eine Freigepäckmenge von einem Koffer mit max. 20 Kilogramm kostenfrei mitgenommen werden darf.

Einfache lokale Straßenkarten erhältst Du oft direkt vor Ort. Die besten Strassenkarten bekommt man vom „Reise Know How“ oder „Nelles“ Verlag. Diese gibt es nur im Buchfachhandel oder online beim Versandhändler.

Die Teilnahme an der Tour setzt eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse A bzw. A1 voraus. Bitte bringe neben Deinem Führerschein unbedingt den internationalen Führerschein mit. Lasse diesen bitte rechtzeitig von der zuständigen Behörde ausstellen.

Bitte bringe von all deinen Reisedokumenten wie Pass, Führerschein, internationalem Führerschein und Flugticket, die Du alle benötigst, auch Kopien mit, diese sollten separat transportiert werden. Im Fall der Fälle kommt man damit weiter.

Je nach Tour fahren wir Royal Enfield Bullet 500 Motorräder (Baujahre 2014 bis 2017) sowie die Royal Enfield Himalayan 411 und die neue Himalayan 450.

Die Royal Enfield Bullet 500 ist das klassische Modell und verfügt über Elektrostarter, ein 5-Gang-Getriebe mit Schalthebel auf der linken Seite, eine Vorderrad-Scheibenbremse, robuste und geräumige Ledersatteltaschen, Sturzbügel, 19″-Reifen sowie Doppelhupen.

Die Royal Enfield Himalayan 411 und Himalayan 450 sind moderne Adventure-Motorräder, die für Langstreckenfahrten und anspruchsvolle Straßen entwickelt wurden. Sie bieten eine komfortable Sitzposition, lange Federwege und leistungsstarke Einzylindermotoren und eignen sich damit hervorragend für die unterschiedlichen Straßenverhältnisse auf unseren Touren.

Unsere europäischen Tourguides sind erfahrene Motorradfahrer und leidenschaftliche Reisende, die Nepal lieben. Sie bleiben auch in stressigen Situationen gelassen und kennen die Geschichte und Kultur der bereisten Regionen sehr gut.

Unsere indischen und nepalesischen Mechaniker sind erfahrene Royal Enfield Spezialisten, sprechen alle Englisch und helfen gerne bei jedem technischen Problem – egal ob groß oder klein.

Ein Ersatzfahrer steht jederzeit zur Verfügung. Weitere Informationen zu unserem Reisekonzept finden Sie hier.

Die Gruppengröße beträgt meistens 8 – 14 Motorradfahrer und 2 – 6 Sozia. Die Mindestteilnehmerzahl sind 6 Motorradfahrer.

Ja, jeder Sozius hat einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug. So kann bei schlechtem Wetter oder schwierigen Pisten der Sozius jederzeit vom Motorrad in das Begleitfahrzeug wechseln – und bei verbesserten Bedingungen wieder zurück auf das Motorrad.

Sozia können bis auf wenige Ausnahmen hinten auf dem Motorrad problemlos mitfahren. Bei schwierigem Terrain oder Pisten hat aber jeder Sozius einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug – so bleibt die Fahrt immer entspannt, für Fahrer und Sozius.

In jedem Fall empfehlen wir den Abschluss einer Reiseversicherung, die im Falle eines Reiserücktrittes, z.B. auf Grund von Krankheit, die Kosten übernimmt. Beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist darauf zu achten, dass diese auch die Kosten für einen teuren Krankentransport ins Heimatland übernimmt. Beide Versicherungen können im Fall der Fälle helfen, hohe Kosten einzusparen und sind ohne Ausnahme zu empfehlen. Als Dienstleister haben sich in der Vergangenheit der ADAC, der ÖAMTC und die Allianz bewährt.

Grundsätzlich sollte man eine Motorradjacke und Motorradhose mit Protektoren und einen Helm mitnehmen. Hinzu kommen Motorradstiefel oder leichtere Motorradschuhe und Handschuhe. Während in heißen Gebieten die Motorradkleidung luftdurchlässig sein sollte, so muss man in hoch gelegenen Bergregionen und im Himalaya auf alles vorbereitet sein. Hierzu zählen Winterhandschuhe, warme Socken, Inlets für Jacke und Hose, ein Schal und Gesichtsschutz. Sollte die Motorradkleidung nicht wasserdicht sein, so bietet es sich an, einen Regenschutz mitzunehmen.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir keine Motorradkleidung vermieten. Wir sind davon überzeugt, dass die eigene Kleidung am besten sitzt und somit am besten schützt. Solltet ihr etwas vergessen haben, finden wir bestimmt eine Lösung. Wir haben oft Ersatz dabei oder können euch den Weg zu einem Geschäft weisen.

Normalerweise beginnt ein Reisetag um 8 Uhr morgens mit dem Frühstück. Um zirka 9 Uhr, nach einem kurzen Briefing durch den Reiseleiter, geht es dann auf die unterschiedlich langen Tagesetappen. Mittags- und Kaffeepausen werden selbstverständlich nicht fehlen. Das Zielhotel wird, je nach Tagesetappe zwischen 15 und 16 Uhr erreicht.
Da alle Touren sehr unterschiedlich sind, kann es auch vorkommen, dass bei langen Etappen die Tagesetappe bereits um 8 Uhr morgens mit der Abfahrt beginnt – auch schön, denn dann hat man den ganzen Tag vor sich.

Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug mitgeführt. Bitte nehme nicht zu viel mit, es gilt die Devise: weniger ist mehr. Denn ab und zu müssen wir das Gepäck über kleine Wege bis ins Hotel selbst tragen. Das Gepäck ist nicht versichert, bitte schließe ggf. eine Reisegepäckversicherung ab. Dein Tagesgepäck ist in den Satteltaschen oder in Deinem persönlichen Rucksack am besten aufgehoben. Tankrucksäcke, auch magnetische, sind möglich, aber selbst mitzubringen.

Bitte dran denken, dass auf den meisten Inlandsflügen eine Freigepäckmenge von einem Koffer mit max. 20 Kilogramm kostenfrei mitgenommen werden darf.

Einfache lokale Straßenkarten erhältst Du oft direkt vor Ort. Die besten Strassenkarten bekommt man vom „Reise Know How“ oder „Nelles“ Verlag. Diese gibt es nur im Buchfachhandel oder online beim Versandhändler.

Die Teilnahme an der Tour setzt eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse A bzw. A1 voraus. Bitte bringe neben Deinem Führerschein unbedingt den internationalen Führerschein mit. Lasse diesen bitte rechtzeitig von der zuständigen Behörde ausstellen.

Bitte bringe von all deinen Reisedokumenten wie Pass, Führerschein, internationalem Führerschein und Flugticket, die Du alle benötigst, auch Kopien mit, diese sollten separat transportiert werden. Im Fall der Fälle kommt man damit weiter.

Unsere europäischen Tourguides sind erfahrene Motorradfahrer und leidenschaftliche Reisende, die Nepal lieben. Sie bleiben auch in stressigen Situationen gelassen und kennen die Geschichte und Kultur der bereisten Regionen sehr gut.

Unsere indischen und nepalesischen Mechaniker sind erfahrene Royal Enfield Spezialisten, sprechen alle Englisch und helfen gerne bei jedem technischen Problem – egal ob groß oder klein.

Ein Ersatzfahrer steht jederzeit zur Verfügung. Weitere Informationen zu unserem Reisekonzept finden Sie hier.

Die Gruppengröße beträgt meistens 8 – 14 Motorradfahrer und 2 – 6 Sozia. Die Mindestteilnehmerzahl sind 6 Motorradfahrer.

Ja, jeder Sozius hat einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug. So kann bei schlechtem Wetter oder schwierigen Pisten der Sozius jederzeit vom Motorrad in das Begleitfahrzeug wechseln – und bei verbesserten Bedingungen wieder zurück auf das Motorrad.

Sozia können bis auf wenige Ausnahmen hinten auf dem Motorrad problemlos mitfahren. Bei schwierigem Terrain oder Pisten hat aber jeder Sozius einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug – so bleibt die Fahrt immer entspannt, für Fahrer und Sozius.

In jedem Fall empfehlen wir den Abschluss einer Reiseversicherung, die im Falle eines Reiserücktrittes, z.B. auf Grund von Krankheit, die Kosten übernimmt. Beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist darauf zu achten, dass diese auch die Kosten für einen teuren Krankentransport ins Heimatland übernimmt. Beide Versicherungen können im Fall der Fälle helfen, hohe Kosten einzusparen und sind ohne Ausnahme zu empfehlen. Als Dienstleister haben sich in der Vergangenheit der ADAC, der ÖAMTC und die Allianz bewährt.

Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B, bzw. deren Auffrischung, zu empfehlen. Außer Medikamenten des persönlichen Bedarfs sind Mittel gegen Magenbeschwerden, Durchfall, Insektenstiche, Fieber und Erkältungskrankheiten empfehlenswert. Einige Ärzte empfehlen eine Malaria Prophylaxe für die tropischen Gebieten von z.B. Goa oder Süd-Thailand. Auf keiner unserer Touren hatte bisher ein Teilnehmer mit Malaria zum kämpfen. Während unserer Saisonzeiten ist mit Malaria eher nicht zu rechnen. Bitte wende Dich hinsichtlich der Problematik, ob Prophylaxe oder akute Behandlung bei Infektion sinnvoller sind, an Deinen Arzt oder an ein Tropeninstitut. Das gilt sicherlich auch bezüglich der oben empfohlenen Impfungen. Wir haben gute Erfahrungen mit der Dukoral–Schluckimpfung gemacht, die das Risiko von Cholera und Amöbenerkrankungen stark vermindert.

 

Für den Notfall ist unsere Bordapotheke schon jetzt eine kleine Schatztruhe. Wir sind auf (fast) jedes Gebrechen vorbereitet. Für die anderen Fälle organisieren wir alles Notwendige gewissenhaft und schnell mit professioneller Routine. Eine gute Gesundheit und allgemeine Fitness sollte aber jeder Tourteilnehmer selbst mitbringen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Du dich rechtzeitig darum kümmerst, damit Du nicht alle Impfstoffe gleichzeitig injiziert bekommst!

Im Falle aktueller Gefahren durch Epidemien oder Pestgefahr werden wir sofort reagieren und informieren. Dies ist aber in den letzten zehn Jahren nicht vorgekommen.

Grundsätzlich sollte man eine Motorradjacke und Motorradhose mit Protektoren und einen Helm mitnehmen. Hinzu kommen Motorradstiefel oder leichtere Motorradschuhe und Handschuhe. Während in heißen Gebieten die Motorradkleidung luftdurchlässig sein sollte, so muss man in hoch gelegenen Bergregionen und im Himalaya auf alles vorbereitet sein. Hierzu zählen Winterhandschuhe, warme Socken, Inlets für Jacke und Hose, ein Schal und Gesichtsschutz. Sollte die Motorradkleidung nicht wasserdicht sein, so bietet es sich an, einen Regenschutz mitzunehmen.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir keine Motorradkleidung vermieten. Wir sind davon überzeugt, dass die eigene Kleidung am besten sitzt und somit am besten schützt. Solltet ihr etwas vergessen haben, finden wir bestimmt eine Lösung. Wir haben oft Ersatz dabei oder können euch den Weg zu einem Geschäft weisen.

Eine der vielseitigsten Motorradreisen im Himalaya

Diese Route verbindet in einer einzigen Reise:

  • Achttausender-Panorama (Annapurna & Dhaulagiri)
  • Hochgebirgswüste von Upper Mustang
  • Die Königsstadt Lo Manthang
  • Jahrhundertealte buddhistische Klöster
  • Fahrt bis an die tibetische Grenze
  • Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark

Kaum eine andere Motorradtour in Nepal vereint Hochgebirge, Wüste, Kultur und Wildnis in dieser Form.

Fahrt bis an die tibetische Grenze – 4.660 Meter

Mit dem Korala-Pass erreichen wir einen der höchsten mit dem Motorrad erreichbaren Punkte Nepals. Viele Touren enden früher – diese führt weiter bis an die historische Handelsroute zwischen Nepal und Tibet.

Abenteuer – aber kontrolliert fahrbar

  • Ca. 20 % Pistenanteil
  • Großteils asphaltierte Strecke
  • Anspruchsvoll durch Höhe und Landschaft
  • Keine extremen Hard-Enduro-Abschnitte

Die Tour bietet echtes Abenteuer, bleibt aber für erfahrene Straßenfahrer gut fahrbar.

Tiefe kulturelle Einblicke

Upper Mustang war bis 1992 für Ausländer gesperrt.

Die Region bewahrt bis heute:

  • tibetisch-buddhistische Klöster
  • Lehmarchitektur
  • Mani-Mauern
  • Nomadenkultur
  • alte Königsresidenzen

Diese Reise ist nicht nur eine Motorradtour – sie ist eine kulturelle Entdeckungsreise.

Authentische Motorräder für den Himalaya

Gefahren werden:

  • Royal Enfield Himalayan 450
  • Royal Enfield Himalayan 411
  • Royal Enfield Bullet 500

Robust, einfach, hochgebirgstauglich – passend zur Landschaft.

Durchdachte Höhenstrategie

Die Route ist so aufgebaut, dass die Höhe schrittweise gesteigert wird. Das reduziert Risiken und erhöht Komfort in Regionen über 3.500 Metern.

Ausgewogene Dramaturgie

  • Hochgebirgspässe
  • Sandstein-Hochwüste
  • Entspannung in Pokhara
  • Heiße Quellen in Tatopani
  • Safari im Chitwan-Nationalpark

Intensive Fahrtage wechseln sich mit bewussten Erholungsphasen ab.

Kein Massentourismus

Upper Mustang ist genehmigungspflichtig und stark reguliert. Die Region ist dünn besiedelt und weit weniger touristisch als andere Himalaya-Destinationen.

Extreme landschaftliche Kontraste

Innerhalb weniger Tage erlebst du:

  • 4.000-Meter-Pässe
  • Tiefe Schluchten
  • Hochgebirgswüste
  • Subtropischen Dschungel

Diese Vielfalt macht die Route außergewöhnlich.

  • Absolute Motorrad-Anfänger
  • Personen mit starker Höhenproblematik
  • Fahrer, die ausschließlich komfortable Asphaltstrecken bevorzugen
  • Motorradfahrer mit Abenteuerlust
  • Reisende mit Interesse an tibetischer Kultur
  • Fahrer, die Hochgebirge erleben möchten
  • Menschen, die mehr suchen als eine reine Asphalt-Tour

Ja – wegen der Kombination aus:

  • Achttausender-Panorama
  • tibetischer Hochkultur
  • Hochgebirgs-Pässen
  • Wüstenlandschaft
  • Dschungel-Safari
  • historischen Klöstern

Kaum eine andere Route verbindet diese Extreme.

Normale Fitness genügt.

Wichtig sind:

  • ausreichende Kondition
  • Belastbarkeit in großer Höhe
  • gute Flüssigkeitszufuhr

Teilweise. Der Pistenanteil liegt bei rund 20 %. Der Großteil ist heute asphaltiert, dennoch bleibt der Charakter einer Abenteuer-Motorradtour erhalten.

Upper Mustang ist:

  • trockene Hochgebirgswüste
  • kulturell tibetisch geprägt
  • dünn besiedelt
  • architektonisch einzigartig
  • historisch bis 1992 für Ausländer gesperrt

Es fühlt sich landschaftlich eher wie Tibet als wie klassisches Nepal an.

Nepal gilt als sicheres Reiseland.

Herausforderungen sind:

  • Verkehr in Kathmandu
  • Baustellen
  • wechselnde Straßenbedingungen
  • Höhenlage

Geführt ist die Tour sehr gut planbar.

Zwischen 70 km und 240 km. In Hochlagen sind die Kilometer kürzer, aber zeitintensiver.

  • Bengalische Tiger
  • Panzernashörner
  • Elefanten
  • Krokodile
  • Lippenbären
  • zahlreiche Vogelarten

Die Safari erfolgt per Fahrzeug, zu Fuß oder per Boot – kein Elefantenreiten.

  • Lo Manthang (ehemalige Königsstadt)
  • Muktinath-Tempel (heiliger Vishnu-Tempel)
  • Lho Gekar Gompa (ältestes Kloster der Region)
  • Kagbeni (Tor zu Upper Mustang)
  • Tsarang mit altem Königspalast
  • Boudhanath-Stupa in Kathmandu

Upper Mustang ist kulturell stark tibetisch geprägt.

Die Route ist so konzipiert, dass die Höhe schrittweise steigt. Übernachtungen über 3.500 m erfolgen erst nach mehreren Anpassungstagen.

Nicht für absolute Anfänger.

Geeignet für Fahrer mit:

  • solider Straßenpraxis
  • Erfahrung mit Kurven und Höhenstraßen
  • Grundverständnis für Schotter

Offroad-Profis sind nicht notwendig.

Ja. Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten ein Visa on Arrival am Flughafen Kathmandu.

Kosten (Stand 03/2026):

  • 15 Tage: 30 USD
  • 30 Tage: 50 USD
  • 90 Tage: 125 USD

Für Upper Mustang ist zusätzlich ein Restricted Area Permit erforderlich.

  • Hochland tagsüber: 10–20 °C
  • Morgens/abends: nahe 0 °C möglich
  • Chitwan (Tiefland): 25–35 °C

Große Temperaturunterschiede gehören zur Tour.

  • März–Mai: klare Sicht, stabile Bedingungen
  • Juni–September: Monsun im Süden, Upper Mustang bleibt vergleichsweise trocken
  • Oktober–November: beste Fernsicht, kühle Nächte

Upper Mustang liegt im Regenschatten des Annapurna-Massivs.

Wichtige Höhenpunkte:

  • Muktinath: ca. 3.700 m
  • Lo Manthang: ca. 3.800 m
  • Gyu La: ca. 4.077 m
  • Shinggel La: ca. 3.870 m
  • Korala Pass (optional): 4.660 m

Mehrere Etappen liegen über 3.500 m.

Zum Einsatz kommen:

  • Royal Enfield Himalayan 450
  • Royal Enfield Himalayan 411
  • Royal Enfield Bullet 500

Diese Motorräder sind robust, hochgebirgstauglich und ideal für Schotter- und Himalaya-Bedingungen.

Die Tour ist anspruchsvoll, aber nicht extrem.

  • Großteil der Strecke: asphaltiert
  • Offroad-Anteil: ca. 20 %, gut befahrbar
  • Höhe: bis 4.660 m
  • Erforderlich: sichere Straßenfahrerfahrung

Die Herausforderung entsteht vor allem durch Höhe, Staub, Wind und lange Fahrtage – nicht durch technisch extreme Trails.

Die Upper Mustang Motorradtour ist eine mehrtägige Hochgebirgsreise durch Nordnepal bis an die tibetische Grenze. Die Route führt von Kathmandu über Pokhara, das Kali-Gandaki-Tal und Muktinath in die ehemalige Königsregion Upper Mustang bis nach Lo Manthang und optional zum Korala-Pass (4.660 m). Sie kombiniert Hochgebirgswüste, Achttausender-Panoramen, tibetisch-buddhistische Kultur und Offroad-Abschnitte.

Die beste Reisezeit für das Spiti Valley liegt zwischen Mitte Mai und Ende Juni sowie von Anfang September bis Mitte Oktober. In diesen Zeiträumen sind die meisten Hochgebirgsstraßen geöffnet, die Wetterbedingungen stabil und die Sicht auf die Himalaya-Gipfel besonders gut. Unsere Reisetermine sind bewusst auf die besten Bedingungen für Motorradfahrer abgestimmt.

Seit rund 30 Jahren führen wir Motorradreisen in die Regionen Spiti, Kinnaur, Ladakh und Tibet durch. Unsere erfahrenen Reiseleiter, Mechaniker und lokalen Partner kennen die Region aus erster Hand. Durch sorgfältig ausgearbeitete Routen, zuverlässige Motorräder und professionelle Betreuung können sich unsere Gäste ganz auf das Fahrerlebnis und die Landschaft konzentrieren.

Für diese Reise stehen verschiedene Royal Enfield Modelle zur Auswahl. Zum Zeitpunkt der Buchung können Sie zwischen der Royal Enfield Himalayan 450, der Royal Enfield Himalayan 411 und der klassischen Royal Enfield Bullet 500 wählen.

Die Reise richtet sich an Motorradfahrer mit Tourenerfahrung. Spezielle Offroad-Kenntnisse sind nicht erforderlich, jedoch sollten Sie sich auf kurvenreichen Bergstraßen, Schotterpassagen und gelegentlich unbefestigten Abschnitten wohlfühlen. Der Schwerpunkt liegt auf Abenteuer- und Erlebnisreisen, nicht auf technischem Offroad-Fahren.

Die reine Fahrzeit beträgt durchschnittlich etwa vier bis sechs Stunden pro Tag. Je nach Straßenverhältnissen, Besichtigungen, Fotostopps und Wetterbedingungen können einzelne Etappen kürzer oder länger ausfallen. Die Reise verbindet bewusst Motorradfahren mit Kultur, Natur und ausreichend Zeit zum Erleben der Region.

Nein. Neben den spektakulären Straßen stehen die tibetische Kultur, buddhistische Klöster, abgelegene Dörfer und die beeindruckenden Landschaften des Himalaya im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer empfinden die kulturellen Eindrücke und Begegnungen als ebenso bereichernd wie das Fahrerlebnis selbst.

Das Spiti Valley wird oft als „Little Tibet“ bezeichnet und zählt zu den abgelegensten Regionen Indiens. Bekannt ist die Region für ihre jahrhundertealten Klöster, kargen Hochgebirgslandschaften, tibetisch geprägte Kultur und einige der schönsten Motorradstrecken im gesamten Himalaya.

Die Route führt auf Höhen von über 4.500 Metern. Durch den sorgfältig geplanten Reiseverlauf erfolgt die Höhenanpassung schrittweise, sodass sich die meisten Teilnehmer problemlos an die Höhe gewöhnen können.

Ja. Für die Einreise nach Indien benötigen die meisten internationalen Besucher ein Touristenvisum. In vielen Fällen kann dieses unkompliziert online über das offizielle e-Visa-System der indischen Regierung beantragt werden. Wir empfehlen, das Visum rechtzeitig vor Reisebeginn zu beantragen.

Ja. Für bestimmte Abschnitte in Kinnaur und entlang der tibetischen Grenzregion sind Sondergenehmigungen erforderlich. Diese Genehmigungen sind bereits im Reisepreis enthalten und werden von unserem Team organisiert.

Die Übernachtungen erfolgen in sorgfältig ausgewählten Mittelklasse- und Boutique-Hotels sowie ausgewählten Mountain Lodges. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad. In den abgelegenen Hochgebirgsregionen des Himalaya können die Standards etwas einfacher sein als in Großstädten, werden jedoch stets nach Kriterien wie Komfort, Sauberkeit und Lage ausgewählt.

Wie in allen Hochgebirgsregionen kann Höhenkrankheit auftreten. Unsere Route wurde so gestaltet, dass eine möglichst schonende Akklimatisierung erfolgt. Die meisten Teilnehmer vertragen die Höhe problemlos. Wir empfehlen dennoch, vor Reiseantritt mit Ihrem Arzt zu sprechen und in guter körperlicher Verfassung anzureisen.

Ja. Während der gesamten Motorradreise begleitet uns ein Supportfahrzeug. Es transportiert das Gepäck, führt Trinkwasser sowie Ersatzteile mit und steht bei Bedarf jederzeit zur Verfügung. Für Mitfahrer ist jederzeit ein Sitzplatz im Begleitfahrzeug garantiert.

Ein erfahrener Motorradmechaniker begleitet die Reise und führt die wichtigsten Werkzeuge sowie Ersatzteile mit. Sollte dennoch ein größeres technisches Problem auftreten, kümmert sich unser Team darum, Sie möglichst schnell wieder auf die Strecke zu bringen.

Ja. Die Reise eignet sich auch hervorragend für Mitfahrer. Jeder Mitfahrer hat jederzeit Anspruch auf einen Sitzplatz im Begleitfahrzeug. Die Kombination aus spektakulären Landschaften, kulturellen Höhepunkten und komfortablen Unterkünften macht die Reise auch für Nichtfahrer zu einem besonderen Erlebnis.

Die meisten Spiti Valley Motorradtouren beginnen und enden in Manali und konzentrieren sich ausschließlich auf das Spiti Valley. Unsere Route verbindet zusätzlich Dharamsala, Kinnaur, Chitkul, Lahaul und weitere tibetisch geprägte Regionen Himachal Pradeshs. Dadurch entsteht eine deutlich abwechslungsreichere Reise, die nicht nur die Landschaften des Spiti Valley, sondern auch die Kultur von Little Tibet und die Geschichte der alten Handelswege zwischen Indien und Tibet erlebbar macht.

Ein Konzept von RC Hendrik

Road Captain & Managing Director

Während seines Studiums der Politikwissenschaft hat Hendrik seine Leidenschaft für das Reisen mit dem Motorrad und Bergsteigen entdeckt. Mit Anfang 20 umwanderte er in Westtibet den heiligen Berg Kailash, bis Mitte 20 hat er den indischen Himalaya, Nepal, China, Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha zu großen Teilen mit dem Motorrad bereist.

Im Jahr 2010 hat Hendrik Tibetmoto Tours in Shangri-la in der Südwest-Chinesischen Provinz Yunnan gegründet und führt seit 2019 zudem Classic Bike Adventure. Er erarbeitet neue Reisen, scoutet, und leitet ausgewählte Motorradtouren, u.a. bereits drei Mal die EurAsien Tour von München entlang der Seidenstraße nach Lhasa in 47 Tagen und zahlreiche Touren in Yunnan, Tibet, Nepal, Indien, Vietnam und Thailand. Motorradfahren ist für ihn das ultimative Reiseerlebnis, das Abenteuer, unbekannte Länder, Herausforderungen, Kulturen, Menschen und ein freies Lebensgefühl miteinander verbindet. Hendrik ist zertifizierter BMW Motorrad Tourguide, passionierter Fahrrad- und-Motorradfahrer, Hobbykoch, gelegentlicher Hobbyfotograf und Blogschreiber, Student des Buddhismus, homo politicus und natürlich leidenschaftlicher Reisender. Hendrik lebt die meiste Zeit des Jahres in Chiang Mai, Thailand, von wo aus alle Classic Bike Adventure Reiseziele nur einen Steinwurf weit entfernt sind. Er ist niemals weit vom nächsten Abenteuer entfernt.

Eurasien Wohnmobil Tour

EUROPA & ASIEN 85 Tage $15,000.00